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… wem sich der Synodale Weg auch verdankt …

Veröffentlichung:1.5.2026

Ein Leserbrief mahnt die Synodalen, sich der Opfer bewusst zu sein, die für Meinungsfreiheit in der Kirche zahlten – Menschen, die von der Kirchenleitung verfolgt und teilweise exkommuniziert wurden.

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Der Leserbrief von Norbert Mette ergänzt eine Frage von Daniel Bogner zum Synodalen Weg um eine vierte, grundsätzlichere Frage. Mette richtet sich dabei an die Synodalen und möchte sie auffordern, sich bewusst zu machen, welchen historischen Preis die Errungenschaft eines offenen Meinungsaustauschs in der katholischen Kirche gekostet hat. Der Text verweist darauf, dass der heutige Raum für freie Debatte nicht selbstverständlich ist, sondern auf dem Einsatz von Frauen und Männern der Vergangenheit beruht, die für diese Freiheit gekämpft haben. Diese mutigen Vorläufer mussten jedoch schwer dafür leiden: Sie wurden von der Kirchenleitung in „übler Weise" sanktioniert und teilweise sogar aus der Kirche ausgeschlossen. Mettes Argument zielt darauf ab, die Synodalen zur Dankbarkeit und zum bewussten Umgang mit dieser erkämpften Freiheit zu verpflichten – als ethische Pflicht gegenüber jenen, die Verfolgung und Ausschluss erleiden mussten, um solche Räume überhaupt erst zu ermöglichen.

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