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WiReLex | Deutsche Bibel Gesellschaft

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Interreligiöses Lernen Haupt Real Gesamtschule

Veröffentlichung:1.5.2026

Der Artikel behandelt interreligiöses Lernen an Sekundarschulen (Haupt-, Real-, Gemeinschafts- und Gesamtschulen) in einer pluralisierten Gesellschaft. Er diskutiert die Herausforderung, Jugendlichen bei der Identitätsbildung angesichts religiöser und kultureller Vielfalt zu helfen. Der Autor argumentiert, dass der Religionsunterricht im Klassenverband durch kooperative didaktische Konzepte, Begegnungslernen und schulpastorale Angebote gestaltet werden sollte. Dabei ist eine bildungstheoretisch begründete Planung notwendig, um echte interreligiöse Lernprozesse zu ermöglichen und eine Kultur der Anerkennung zu entwickeln.

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Der Artikel von Monika Tautz behandelt interreligiöses Lernen an Sekundarschulen unter den Bedingungen gesellschaftlicher Pluralisierung und Globalisierung. Ausgehend von der These, dass Jugendliche heute bei ihrer Identitätsbildung mit erhöhten Herausforderungen konfrontiert sind, argumentiert der Autor, dass schulische Bildung Wege für den Umgang mit religiöser und kultureller Vielfalt erschließen muss. Der Artikel kritisiert mangelnde schulformspezifische Didaktiken und fordert eine integrative Religionsdidaktik, die der Heterogenität der Schülerschaft gerecht wird. Eine zentrale These ist, dass Lernen in direkter Begegnung allein nicht zu echtem interreligiösem Lernen führt, sondern vielmehr bildungstheoretisch begründete religionsdidaktische Planung und das Zusammenwirken verschiedener Akteure erforderlich ist. Der Autor hebt die Bedeutung des islamischen Religionsunterrichts und des Ethikunterrichts als Partner eines verantworteten Begegnungslernens hervor. Interreligiöse Bildung wird als schulweite Aufgabe verstanden, die über den Religionsunterricht hinausgeht und den gesamten Lebensraum Schule einbezieht. Schulpastoral und Schulseelsorge spielen eine wichtige Rolle beim Wahrnehmen religiöser Dimensionen des Schullebens. Der Artikel unterstreicht die wachsende Bedeutung religiös-kultureller Ressourcen für die Identitätsbildung junger Menschen und plädiert für eine Minimalakzeptanz religiöser Akteure in pluralen und säkularen Gesellschaften. Abschließend wird gefordert, dass multireligiöse Schulpastoralteams und Sozialarbeiter zusammenarbeiten, um allen Schülerinnen und Schülern, insbesondere muslimischen, gerecht zu werden.

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