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Katholisch.de | Glaube.Leben.

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Ist Jesus auferstanden? Glaube.Leben.

Veröffentlichung:13.8.2019

Dieses Video diskutiert Argumente gegen die Auferstehung aus logischen Gesichtspunkten. Wie kann die Auferstehung wahr sein? Widerspricht sie doch allem, was wissenschaftlich über das Leben und den Tod gesagt wird. Doch die Auferstehung Jesu Christi ist für Christen der Urgrund ihres Glaubens. Der Kern unseres Glaubens ist der Tod und die Auferstehung Jesu Christi. Und immer wieder geht es genau darum. Die Frage ist jetzt allerdings, ist das alles nur eine schöne nette Geschichte, die mir ein gutes Gefühl gibt, oder gibt es gute Gründe, an die Auferstehung Jesu zu glauben?

Das Video setzt sich argumentativ mit der Auferstehung von Jesus Christus auseinander und stellt die Frage, ob es sich dabei lediglich um eine tröstliche Erzählung oder um ein historisch begründbares Ereignis handelt. Ausgehend von der Bedeutung von Tod und Auferstehung als Kern des christlichen Glaubens werden typische Einwände gegen die Auferstehung dargestellt und kritisch geprüft. Dazu zählen die Annahme einer bewussten Täuschung durch die Jünger, die Theorie eines gestohlenen Leichnams sowie die Erklärung durch Halluzinationen. Das Medium argumentiert dagegen mit dem leeren Grab, den Umständen der Bewachung, der Vielzahl von Zeugen und der Bereitschaft der frühen Christen, für ihren Glauben Verfolgung und Tod in Kauf zu nehmen. Ergänzend werden außerbiblische Quellen wie Flavius Josephus und Tacitus erwähnt, die die Kreuzigung Jesu bezeugen. Insgesamt wird die Auferstehung als historisch plausibles Ereignis dargestellt, das eine begründete Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod eröffnet.

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Das Video eignet sich gut für die Sekundarstufe, um Lernenden zu zeigen, dass religiöser Glaube nicht irrational ist, sondern auch argumentativ durchdacht werden kann. Methodisch kann das Medium als Ausgangspunkt für eine strukturierte Diskussion dienen, in der Lernende die genannten Argumente analysieren, bewerten und gegebenenfalls mit eigenen Fragen oder Zweifeln ergänzen. Eine Möglichkeit ist die Arbeit in Gruppen, bei der verschiedene Argumentationslinien untersucht und anschließend im Plenum präsentiert werden. Ebenso kann eine Pro und Contra Debatte initiiert werden, um die Fähigkeit zur Perspektivübernahme zu stärken. Lehrkräfte sollten darauf achten, dass nicht einseitig eine Position vorgegeben wird, sondern Raum für kritisches Denken und persönliche Urteilsbildung bleibt. Auch ein Vergleich mit naturwissenschaftlichen Denkweisen oder mit anderen religiösen Vorstellungen vom Leben nach dem Tod kann die Reflexion vertiefen. Sensibilität ist erforderlich, da existenzielle Fragen berührt werden, die individuelle Überzeugungen betreffen. Ziel ist es, sowohl die Argumentationskompetenz als auch die religiöse Urteilskompetenz der Lernenden zu fördern.

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