Dieses Video eignet sich für das Thema Sozialkritik auf biblischer Basis und die Darstellung der Botschaft Jesu in der aktuellen Kultur. Milo Rau verfilmt das Leben Jesu neu vor dem Hintergrund der Ausbeutung von Flüchtlingen in Italien. Sein Jesus hat einen Migrationshintergrund aus Afrika.
Der Regisseur Milo Rau prangert immer wieder Kapitalismus und ausbeuterische Verhältnisse an. In seinem neusten Film «Das Neue Evangelium» verbindet er die Geschichte Christi mit dem Flüchtlingselend in Süditalien. Wie sieht denn die Welt aus, die keine Bibel mehr braucht?
Das Video stellt Milo Raus Film Das neue Evangelium vor und fragt, was Jesus heute tun würde. Im Mittelpunkt steht die Verbindung der Passion Christi mit den ausbeuterischen Arbeitsbedingungen migrantischer Landarbeitender auf süditalienischen Tomatenfeldern. Jesus erscheint dabei als Sozialrevolutionär und Kämpfer für Menschenwürde, Solidarität und gerechte Arbeitsbedingungen. Das Medium zeigt, wie biblische Motive, politische Gegenwart, Filmgeschichte und Aktivismus miteinander verbunden werden und lädt dazu ein, die Botschaft Jesu neu auf heutige Formen von Ausbeutung und Ungerechtigkeit zu beziehen.