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Sketch Bibel

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Der gute Hirte | Joh 10,1-10 | Sketch Bibel #13

Veröffentlichung:30.4.2020

Ist Euch eigentlich schon mal aufgefallen, dass der gute Hirt, also Gott selbst, eigentlich keinen Hund braucht – und auch keinen Stock oder gar eine Peitsche. Er erteilt keine Befehle, treibt nicht zusammen oder blökt herum. Sondern: Er kennt das innerstes Gespür der Schafe, ihren Namen! Jemanden beim Namen zu nennen, heißt, wirklich ihn oder sie zu meinen, andere ernst zu nehmen und sie gerade nicht für eigene Interessen zu missbrauchen.

Das Video entfaltet die biblische Bildrede vom guten Hirten und deutet sie als Gegenbild zu Macht, Manipulation und Zwang. Im Mittelpunkt steht ein Verständnis von Gott, der nicht mit Druck, Kontrolle oder äußeren Mitteln wie Befehlen oder Strafen arbeitet, sondern durch Beziehung, Vertrauen und persönliches Angesprochenwerden wirkt. Der gute Hirte kennt seine Schafe beim Namen, was für eine tiefe personale Beziehung steht. Zugleich wird ein kritischer Blick auf falsche Autoritäten geworfen, die Menschen mit Versprechungen locken, aber letztlich in Unfreiheit führen. Demgegenüber öffnet Gott Räume der Freiheit, Weite und Selbstentfaltung und zeigt sich in Jesus als liebende und zugewandte Gegenwart.

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Für den Religionsunterricht bietet dieses Medium einen sehr ergiebigen Zugang zu Fragen von Führung, Autorität, Freiheit und Beziehung. Lernenden kann zunächst das Bild des guten Hirten erschlossen werden, indem sie eigene Vorstellungen von guter und schlechter Führung sammeln und vergleichen. Anschließend kann die biblische Deutung erarbeitet werden, wobei besonders die Unterschiede zwischen Zwang und Vertrauen sowie zwischen Manipulation und echter Beziehung im Fokus stehen. Methodisch bieten sich Gesprächsrunden, Bildvergleiche oder auch kreative Schreibaufträge an, in denen Lernenden beispielsweise einen inneren Monolog eines Schafes formulieren oder eine moderne Übertragung des Hirtenbildes entwickeln. Ebenso kann das Thema mit aktuellen gesellschaftlichen Erfahrungen verknüpft werden, etwa mit der Frage, wem man vertraut und warum. Eine vertiefende Diskussion kann sich damit beschäftigen, wie Freiheit und Verantwortung zusammenhängen und welche Rolle Vertrauen im eigenen Leben spielt. Ziel ist es, dass Lernenden ein reflektiertes Verständnis von religiöser Sprache entwickeln und erkennen, dass der biblische Gott nicht zur Unfreiheit führt, sondern zur Entfaltung des eigenen Lebens.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q2 Gott – verborgen und offenbar

Q2.1 Gottesrede – angemessen von Gott sprechen.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Fragen und suchen: Existiert Gott?.

Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 1. Gottesvorstellungen und Gottesbilder.

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