Zu Corona ist auch innerhalb der Kirche manches anders und vieles nicht möglich. Hier könnte sich zeigen, wie ernst wir es mit der Glaubensbotschaft meinen und wie viel Vertrauen wir in die Verheißung eines Lebens in Fülle setzen – unabhängig von allen Bedingungen und Einschränkungen. Vielleicht ist diese Zeit auch eine Chance, Alt-Hergebrachtes mit anderen Augen zu sehen und offen für Neues zu werden...
Das Video erschließt zentrale Aussagen aus dem Johannesevangelium, insbesondere die Worte Jesu „Ich bin der Weg“ und das Bild vom Haus des Vaters mit den vielen Wohnungen. Diese Zusage wird nicht nur als Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod gedeutet, sondern als gegenwärtige Erfahrung von Heimat bei Gott. Dabei wird die Situation von Unsicherheit und Krise aufgegriffen, in der vertraute religiöse Orte und Strukturen wegfallen oder sich verändern. Die Botschaft des Textes betont, dass wahre Heimat nicht an einen bestimmten Ort gebunden ist, sondern in der Beziehung zu Gott liegt, die unabhängig von äußeren Umständen Bestand hat.