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Katholisch.de | Glaube.Leben.

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Warum feiern wir die heilige Messe?

Veröffentlichung:12.11.2018

Dieses Video thematisiert die Erinnerung in der heiligen Messe und der Eucharistie. Der Alltag kann uns davon abbringen uns zu erinnern. Immer dasselbe? Warum gehen wir dann eigentlich noch in den Gottesdienst? Christian Olding erklärt, warum der Besuch der heiligen Messe wichtig ist.

Das Medium beschäftigt sich mit der Bedeutung des christlichen Gottesdienstes und der Frage, warum Christen sich Woche für Woche versammeln, obwohl sich viele Abläufe und Inhalte wiederholen. Ausgangspunkt ist die menschliche Erfahrung, dass Erinnern ein wesentlicher Bestandteil des Lebens ist. Menschen feiern Jubiläen oder Gedenktage, um sich an wichtige Ereignisse und gemeinsame Erfahrungen zu erinnern. Das Medium verbindet diese Erfahrung mit der biblischen Tradition Israels, das immer wieder an die Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten erinnert wurde. Ebenso verstehen Christen den Gottesdienst als Erinnerung an das Leben, Sterben und die Liebe Jesu Christi. Besonders hervorgehoben wird das letzte Abendmahl und Jesu Aufforderung „Tut dies zu meinem Gedächtnis“. Dabei geht es nicht nur um ein Erinnern an Vergangenes, sondern um die Überzeugung, dass Gottes Handeln auch heute Bedeutung hat und im Gottesdienst gegenwärtig wird. Das Medium betont zudem, dass der Alltag Menschen oft von ihrem Glauben entfernt und dass der Gottesdienst ein Raum sein kann, um sich neu auf Gott, die eigene Lebensgestaltung und die Botschaft Jesu auszurichten.


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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe I und II innerhalb der Themenfelder Gottesdienst, Eucharistie, Abendmahl, Erinnerungskultur und christliche Gemeinschaft. Die Frage nach Sinn und Bedeutung wiederkehrender Rituale eröffnet zahlreiche Anknüpfungspunkte zur Lebenswelt der Lernenden, da viele Jugendliche religiöse Feiern als Routine erleben oder deren Bedeutung hinterfragen. Als Einstieg eignet sich eine Reflexionsfrage wie „Warum erinnern Menschen sich an bestimmte Ereignisse?“ oder „Welche Rituale sind mir wichtig?“. Ebenso können persönliche Erinnerungsgegenstände oder gesellschaftliche Gedenktage thematisiert werden. Während der Arbeit mit dem Medium können die Lernenden die Bedeutung von Erinnerung im Alten Testament und im christlichen Gottesdienst herausarbeiten. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit der Frage, warum gemeinsames Erinnern Gemeinschaft stärkt und Orientierung geben kann. Methodisch eignen sich Gruppenarbeiten, Gesprächsrunden oder kreative Aufgaben, in denen die Lernenden eigene Rituale und Erinnerungsformen reflektieren. Auch die Analyse des letzten Abendmahls oder die Gestaltung eines symbolischen Erinnerungsrituals eröffnet vertiefende religiöse Perspektiven. Das Medium bietet darüber hinaus Anlass, über die Bedeutung von Gemeinschaft, Spiritualität und Unterbrechungen des Alltags nachzudenken. Besonders zentral ist die Erkenntnis, dass Gottesdienst nicht nur Wiederholung bedeutet, sondern Menschen helfen kann, ihre Werte, Hoffnungen und ihren Glauben neu bewusst wahrzunehmen. Die Lernenden werden angeregt, die Bedeutung religiöser Rituale und gemeinschaftlicher Feiern für das eigene Leben kritisch zu reflektieren.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 1. Botschaft und Anspruch Jesu und das Selbstverständnis der frühen Kirche.

12.1 / 2. Der Geist Jesu Christi als Lebensprinzip der Gemeinde.

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