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Zwei Kinder, zwei Welten

Armut und Reichtum in Deutschland

Veröffentlichung:10.12.2012

Das Video stellt am Beispiel der beiden neunjährigen Kinder Maria und Mario zwei sehr unterschiedliche Lebenswelten innerhalb derselben Stadt gegenüber. Maria wächst in einem finanziell abgesicherten Elternhaus auf, besucht eine bewusst ausgewählte musisch orientierte Grundschule und verfügt über zahlreiche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und Förderung. Sie erhält Klavierunterricht, betreibt Akrobatik und entwickelt den Wunsch, später Schauspielerin zu werden. Nur wenige Kilometer entfernt lebt Mario mit seiner Mutter und seinen Brüdern unter deutlich schwierigeren finanziellen Bedingungen. Seine alleinerziehende Mutter arbeitet als Zimmermädchen, dennoch reicht das verfügbare Einkommen nur knapp für den Lebensunterhalt der Familie. Mario besucht eine Förderschule, hat Schwierigkeiten, sich im Mathematikunterricht zu konzentrieren, bemüht sich jedoch sehr und möchte später Bäcker werden. Seine Freizeitmöglichkeiten sind durch die finanzielle Situation der Familie eingeschränkt. So würde er beispielsweise gerne schwimmen gehen, doch das Geld für eine Dauerkarte fehlt. Trotz der materiellen Unterschiede werden Gemeinsamkeiten sichtbar. Beide Kinder haben Wünsche, Interessen und Vorstellungen von ihrer Zukunft. Marios Mutter betont zudem, dass für sie die gegenseitige Liebe innerhalb der Familie wichtiger ist als materieller Besitz. Am Beispiel der Weihnachtswünsche verdeutlicht das Video abschließend, dass sich die Wünsche der beiden Kinder grundsätzlich gar nicht so stark unterscheiden, wohl aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie erfüllt werden können. Das Medium eröffnet damit einen anschaulichen Zugang zu Kinderarmut, sozialer Ungleichheit, unterschiedlichen Bildungschancen, Familie, Arbeit, Zukunftswünschen und der Frage nach gesellschaftlicher Gerechtigkeit.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht zu den Themen Armut und Reichtum, soziale Gerechtigkeit, Menschenwürde, Kinderrechte, Familie, Bildung, Arbeit, Nächstenliebe, Solidarität, Wünsche und Bedürfnisse sowie Verantwortung in der Gesellschaft. Der besondere didaktische Wert liegt in der Gegenüberstellung zweier Kinder, die ungefähr gleich alt sind und in derselben Stadt leben, deren Möglichkeiten jedoch aufgrund ihrer familiären und finanziellen Lebensbedingungen deutlich voneinander abweichen. Dadurch wird Kinderarmut nicht als weit entferntes Problem dargestellt, sondern als gesellschaftliche Realität, die auch innerhalb eines kleinen geografischen Raumes sehr unterschiedliche Lebensbedingungen hervorbringen kann.

Als Einstieg bietet sich die Frage an, was Kinder für ein gutes Leben benötigen. Die Lernenden sammeln zunächst Begriffe wie Familie, Liebe, Freunde, Nahrung, Wohnung, Kleidung, Bildung, Freizeit, Sicherheit, Anerkennung und Geld. Anschließend können die Begriffe den Kategorien Bedürfnisse, Wünsche und Rechte zugeordnet werden. Dabei entstehen wichtige Differenzierungen. Ein Skateboard kann beispielsweise ein Wunsch sein, während Nahrung, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe grundlegende Bedürfnisse und teilweise zugleich rechtlich geschützte Ansprüche darstellen. Diese Unterscheidung bereitet auf die zentrale Problematik des Videos vor.

Das Video kann anschließend mit einem Beobachtungsauftrag betrachtet werden. Eine Gruppe konzentriert sich auf Maria, eine andere auf Mario. Die Lernenden notieren Informationen zu Familie, Schule, Freizeit, Zukunftswünschen, materiellen Möglichkeiten und Unterstützung. Danach werden die Ergebnisse gegenübergestellt. Besonders wichtig ist, dass die Gegenüberstellung nicht zu einer Bewertung der beiden Familien führt. Materieller Wohlstand darf nicht mit einer besseren Familie und Armut nicht mit persönlichem Versagen gleichgesetzt werden. Das Video selbst bietet hierfür einen wichtigen Ansatzpunkt, indem Marios Mutter die Bedeutung von Liebe innerhalb der Familie hervorhebt.

Methodisch eignet sich eine Tabelle mit den Kategorien „gleich“ und „unterschiedlich“. Die Lernenden entdecken beispielsweise, dass beide Kinder Wünsche haben, von ihrer Zukunft träumen und Interessen besitzen. Unterschiede bestehen hingegen bei finanziellen Möglichkeiten, Freizeitangeboten und Formen individueller Förderung. Dadurch wird vermieden, Mario ausschließlich über Armut zu definieren. Beide Kinder werden als eigenständige Persönlichkeiten mit Interessen, Beziehungen und Zukunftsvorstellungen wahrgenommen.

Besonders ergiebig ist die Frage nach Chancen. Maria kann verschiedene Freizeitangebote wahrnehmen und ihre musikalischen Fähigkeiten entwickeln. Mario würde gerne schwimmen gehen, doch die finanzielle Situation verhindert dies. An diesem Beispiel können die Lernenden überlegen, weshalb Freizeitangebote mehr als bloßer Luxus sein können. Sport, Musik und kulturelle Angebote ermöglichen soziale Kontakte, Erfolgserlebnisse, Bildung und die Entwicklung persönlicher Fähigkeiten. Damit eröffnet das Video eine Diskussion darüber, was gesellschaftliche Teilhabe bedeutet und ob alle Kinder vergleichbare Möglichkeiten erhalten sollten.

Die beiden Berufswünsche eignen sich für eine ressourcenorientierte Weiterarbeit. Maria möchte Schauspielerin werden, Mario Bäcker. Beide Wünsche sollten gleichwertig behandelt werden. Die Lernenden können überlegen, welche Fähigkeiten für diese Berufe benötigt werden und welche Schritte erforderlich sein könnten, um die jeweiligen Ziele zu erreichen. Anschließend kann die weiterführende Frage gestellt werden, ob alle Kinder unabhängig von ihrer sozialen Herkunft die gleichen Möglichkeiten besitzen, ihre Begabungen zu entdecken und ihre Berufswünsche zu verwirklichen.


Ein weiterer Schwerpunkt ist die Arbeit der Eltern. Marios Mutter arbeitet trotz ihrer schwierigen finanziellen Situation und versteht ihre Berufstätigkeit auch als Vorbild für ihre Kinder. Sie möchte zeigen, dass sie Verantwortung übernimmt. Diese Passage eignet sich dazu, vereinfachende Vorstellungen von Armut kritisch zu hinterfragen. Die Lernenden können untersuchen, warum Erwerbsarbeit nicht zwangsläufig vor Armut schützt und warum gesellschaftliche Situationen nicht vorschnell anhand persönlicher Leistung bewertet werden sollten.

Für den Religionsunterricht bietet sich eine Verbindung zur biblischen Botschaft von der besonderen Zuwendung zu armen und benachteiligten Menschen an. Geeignet sind beispielsweise Erzählungen über Jesu Begegnungen mit ausgegrenzten Menschen, das Gebot der Nächstenliebe oder die Forderungen der Propheten nach Gerechtigkeit. Die Lernenden können untersuchen, ob Gerechtigkeit bedeutet, allen Menschen genau das Gleiche zu geben, oder ob Menschen unterschiedliche Unterstützung benötigen, damit sie vergleichbare Chancen erhalten.

Auch das christliche Menschenbild bietet einen wichtigen Deutungsrahmen. Die Würde eines Menschen hängt nicht von Einkommen, Schulform, Wohnviertel, beruflichem Status oder Besitz ab. Maria und Mario besitzen denselben Wert. Daraus kann die Frage entwickelt werden, welche gesellschaftlichen Konsequenzen sich aus der Vorstellung gleicher Menschenwürde ergeben. Die Lernenden können diskutieren, ob eine Gesellschaft besondere Verantwortung dafür trägt, dass finanzielle Armut nicht zu dauerhaft schlechteren Bildungs und Teilhabechancen führt.

Eine kreative Methode ist die Arbeit mit zwei fiktiven Wunschzetteln. Die Lernenden unterscheiden zunächst zwischen materiellen Wünschen und nicht materiellen Wünschen. Anschließend schreiben sie einen eigenen Wunschzettel, auf dem ausdrücklich nichts stehen darf, was gekauft werden kann. Begriffe wie Freundschaft, Gesundheit, Frieden, Liebe, Zeit, Anerkennung oder Geborgenheit können dabei entstehen. Danach kann gefragt werden, ob Geld für ein gutes Leben unwichtig ist. Gerade an diesem Punkt sollte differenziert werden. Liebe und Beziehungen können nicht gekauft werden, dennoch sind ausreichende finanzielle Mittel wichtig, um grundlegende Bedürfnisse zu erfüllen und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.

Das Video bietet außerdem die Möglichkeit, zwischen absoluter und relativer Armut zu unterscheiden. Für jüngere Lernende kann dies elementarisiert geschehen. Armut bedeutet in einem wohlhabenden Land nicht zwingend, dass ein Mensch überhaupt keine Nahrung oder Wohnung besitzt. Sie kann sich auch darin zeigen, dass Kinder bestimmte Möglichkeiten, die für viele Gleichaltrige selbstverständlich sind, dauerhaft nicht wahrnehmen können. Am Beispiel des Schwimmbades wird diese Dimension unmittelbar verständlich.

Eine weitere Methode ist ein Gedankenexperiment zur Verteilungsgerechtigkeit. Eine fiktive Schule erhält Geld für zusätzliche Freizeit und Bildungsangebote. Die Lernenden sollen entscheiden, wie dieses Geld verteilt werden sollte. Soll jedes Kind den gleichen Betrag erhalten? Sollen diejenigen mehr bekommen, deren Familien bestimmte Angebote nicht finanzieren können? Soll die Schule kostenlose Angebote für alle schaffen? Die verschiedenen Lösungen werden anschließend anhand unterschiedlicher Vorstellungen von Gerechtigkeit diskutiert.

Da Kinderarmut in jeder Lerngruppe eine persönliche Realität sein kann, ist bei der Verwendung des Videos besondere Sensibilität erforderlich. Lernende dürfen nicht nach dem Einkommen ihrer Eltern, nach Sozialleistungen oder nach finanziellen Problemen ihrer Familie gefragt werden. Auch Aufgaben, bei denen Besitz, Urlaubsreisen, Wohnverhältnisse oder Freizeitangebote miteinander verglichen werden, können beschämend wirken und sollten vermieden werden. Die Auseinandersetzung sollte von den dargestellten Personen und gesellschaftlichen Strukturen ausgehen und nicht die privaten Lebensverhältnisse der Lernenden zum Unterrichtsgegenstand machen.

Auch die Sprache des älteren Beitrags sollte thematisiert werden. Bezeichnungen für Sozialleistungen und gesellschaftliche Rahmenbedingungen können dem Stand zur Zeit der Produktion entsprechen und inzwischen verändert sein. Das bietet eine Gelegenheit zur Medienbildung. Die Lernenden können erkennen, dass dokumentarische Medien immer in einem bestimmten historischen und gesellschaftlichen Kontext entstehen. Die zentrale Fragestellung nach Kinderarmut und ungleichen Chancen kann unabhängig davon untersucht werden.

Zum Abschluss eignet sich die Frage: „Was brauchen alle Kinder, damit sie gute Chancen für ihr Leben haben?“ Die Lernenden entwickeln Forderungen an Schule, Politik und Gesellschaft. Genannt werden können beispielsweise gute Bildung, bezahlbare Freizeitangebote, Unterstützung von Familien, gesundes Essen, sichere Wohnbedingungen und Möglichkeiten zur Entwicklung eigener Begabungen. Im Religionsunterricht kann daraus eine Verbindung von Glauben und Handeln entstehen: Wer jeden Menschen als gleich wertvoll betrachtet, muss auch danach fragen, wie gesellschaftliche Bedingungen gestaltet werden können, damit Menschenwürde, Teilhabe und Gerechtigkeit nicht nur abstrakte Werte bleiben.


Fragestellungen zum Video mit Antworten


Welche beiden Lebenswelten stellt das Video gegenüber?

Das Video begleitet die neunjährigen Kinder Maria und Mario. Maria wächst unter finanziell abgesicherten Bedingungen auf und besitzt zahlreiche Möglichkeiten zur Förderung und Freizeitgestaltung. Mario lebt mit seiner Mutter und seinen Brüdern unter deutlich schwierigeren finanziellen Bedingungen. Obwohl beide Kinder in derselben Stadt leben, unterscheiden sich ihre Möglichkeiten erheblich.


Welche Gemeinsamkeiten haben Maria und Mario?

Beide sind Kinder mit Interessen, Wünschen und Zukunftsträumen. Maria möchte später Schauspielerin werden, Mario möchte Bäcker werden. Beide wünschen sich außerdem Dinge, die ihnen Freude bereiten. Das Video zeigt dadurch, dass soziale Unterschiede nichts daran ändern, dass Kinder ähnliche grundlegende Bedürfnisse und Hoffnungen besitzen.


Worin unterscheiden sich ihre Lebensbedingungen?

Ein wesentlicher Unterschied liegt in den finanziellen Möglichkeiten ihrer Familien. Maria kann unterschiedliche Freizeit und Bildungsangebote wahrnehmen. Bei Mario müssen Ausgaben wesentlich genauer abgewogen werden. Manche Freizeitwünsche können deshalb nicht erfüllt werden.


Warum kann Maria viele Hobbys ausüben?

Ihre Familie verfügt über die notwendigen finanziellen und organisatorischen Möglichkeiten. Zudem wird sie von ihren Eltern gezielt gefördert. Das ermöglicht ihr Erfahrungen in verschiedenen Bereichen und unterstützt die Entwicklung ihrer Begabungen.


Warum kann Mario nicht regelmäßig schwimmen gehen?

Er würde gerne schwimmen gehen, doch das Geld für eine Dauerkarte fehlt. Dieses Beispiel zeigt anschaulich, dass Armut auch die Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung und gesellschaftlichen Teilhabe einschränken kann.


Welchen Beruf möchte Mario später ausüben?

Mario möchte Bäcker werden. Er verbindet diesen Beruf mit positiven Vorstellungen und erzählt, dass ihm das Backen gefällt und er den Geruch sowie die Backwaren mag.


Welchen Berufswunsch hat Maria?

Maria möchte Schauspielerin werden. Filme und Theateraufführungen haben ihr Interesse an diesem Beruf geweckt.


Welche Bedeutung hat Arbeit für Marios Mutter?

Die Mutter arbeitet als Zimmermädchen. Neben dem zusätzlichen Einkommen ist ihr wichtig, ihren Kindern vorzuleben, dass sie arbeiten geht und Verantwortung übernimmt.


Was ist Marios Mutter besonders wichtig?

Sie betont die gegenseitige Liebe zwischen Kindern und Eltern. Damit macht sie deutlich, dass ein gutes Familienleben nicht allein von materiellen Möglichkeiten abhängt.


Bedeutet das, dass Geld für Kinder unwichtig ist?

Nein. Liebe, Geborgenheit und Beziehungen sind grundlegende Bestandteile eines guten Lebens, können aber notwendige materielle Voraussetzungen nicht ersetzen. Geld ermöglicht beispielsweise Nahrung, Kleidung, Wohnraum, Bildung und die Teilnahme an Freizeitangeboten.


Was zeigt das Beispiel des Schwimmbades über Kinderarmut?

Es zeigt, dass Armut auch bedeutet, von Möglichkeiten ausgeschlossen zu sein, die für andere Kinder selbstverständlich erscheinen. Kinderarmut betrifft deshalb nicht nur die Versorgung mit lebensnotwendigen Dingen, sondern auch gesellschaftliche Teilhabe.


Haben Maria und Mario die gleichen Chancen?

Das Video legt nahe, dass ihre Ausgangsbedingungen unterschiedlich sind. Beide besitzen Fähigkeiten und Zukunftswünsche, doch die Möglichkeiten, Begabungen zu entwickeln und Angebote wahrzunehmen, sind verschieden.


Was ist der Unterschied zwischen Gleichheit und Gerechtigkeit?

Gleichheit kann bedeuten, dass alle das Gleiche erhalten. Gerechtigkeit fragt darüber hinaus, welche Unterstützung Menschen benötigen, um tatsächlich vergleichbare Chancen zu bekommen. Deshalb kann gerechtes Handeln auch bedeuten, Menschen unterschiedlich stark zu unterstützen.


Was hat Kinderarmut mit Menschenwürde zu tun?

Jedes Kind besitzt unabhängig vom Einkommen seiner Familie die gleiche Würde. Wenn Armut dauerhaft Bildung, gesellschaftliche Teilhabe und Entwicklungsmöglichkeiten einschränkt, entsteht deshalb auch eine ethische Frage nach den Bedingungen eines menschenwürdigen Lebens.


Was hat das Thema mit dem Religionsunterricht zu tun?

Der Religionsunterricht beschäftigt sich mit Menschenwürde, Gerechtigkeit, Nächstenliebe, Verantwortung und der Frage nach einem guten Leben. Kinderarmut fordert dazu heraus, diese Werte auf konkrete gesellschaftliche Verhältnisse zu beziehen.


Welche Bedeutung hat Nächstenliebe angesichts von Kinderarmut?

Nächstenliebe bedeutet mehr als persönliches Mitgefühl. Sie kann dazu motivieren, Menschen zu unterstützen, Ausgrenzung wahrzunehmen und sich für gerechtere Lebensbedingungen einzusetzen.


Sollten alle Kinder die gleichen Möglichkeiten erhalten?

Kinder haben unterschiedliche Bedürfnisse und Ausgangsbedingungen. Eine gerechte Gesellschaft sollte deshalb darauf achten, dass finanzielle Schwierigkeiten der Familie die Bildungs, Entwicklungs und Teilhabechancen eines Kindes möglichst wenig begrenzen.


Welche Botschaft vermittelt der Vergleich der Weihnachtswünsche?

Die Wünsche der beiden Kinder unterscheiden sich nicht grundsätzlich. Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass Maria weniger darüber nachdenken muss, ob ihre Wünsche finanziell erfüllbar sind. Dadurch macht das Video soziale Ungleichheit besonders anschaulich.


Darf man aus Armut Rückschlüsse auf die Qualität einer Familie ziehen?

Nein. Einkommen sagt nichts darüber aus, wie sehr Eltern ihre Kinder lieben oder wie wertvoll eine Familie ist. Das Video zeigt gerade, dass materielle Armut und emotionale Zuwendung voneinander unterschieden werden müssen.


Welche zentrale Botschaft vermittelt das Video?

Das Video zeigt, dass Kinder mit ähnlichen Wünschen und Träumen aufgrund ihrer sozialen Herkunft sehr unterschiedliche Möglichkeiten besitzen können. Es fordert dazu heraus, über Kinderarmut, Chancengerechtigkeit und gesellschaftliche Verantwortung nachzudenken.

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9G.3 Königtum und Prophetie. Macht und Kritik.

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9.2 Nach Gerechtigkeit streben: Gleiche Lebensbedingungen für alle.

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