Dieses Video thematisiert das siebente Gebot "Du sollst nicht stehlen". Wir alle stehlen den Menschen im globalen Süden durch Ausbeutung. Eine Cd zu stehlen ist dagegen wohl bedeutungslos. Alle Menschen stehen im kulturellen gesellschaftlichen Zusammenhang, der vor ihnen entstanden ist. Diese Strukturen der strukturellen Gewalt sind die Erbsünde, die uns falschen Entscheidungen nahelegt und richtige Entscheidungen erschwert. Diese Vorgänge verdunkeln das Gewissen und dessen Entscheidung. Ein Fatalismus und Schicksal kann als Ausrede für mangelnde Handlung genutzt werden. Kirche ist nicht allein, in ihr können wir handeln. Nicht stehlen hei0t auch nicht zu kaufen woran das Blut von Menschen klebt. Gebote werden oft als Einschränkungen gesehen. Sie sind jedoch Schutz aller. Diese Gesellschaftsstrukturen, die andere ausbeuten, zerstören uns selbst, denn auch unsere Rechte werden mit Hinweis auf die Billigkeit anderer ausgehöhlt. Die internationale des Rechts und des Glücks ist notwendig gegen die Blutgier der Globalisten. Wenigstens ist Trost und Gerechtigkeit Programm in der Kirche, auch wenn die Umsetzung nicht leicht gelingt. Weltweit ist die Ausbeutung und das erlernen des Selbstverkaufs Programm.
Fulbert Steffensky zeigt, wieso die 10 Gebote heute noch aktuell und höchst politisch sind. Er liest aus seinem Buch "Die Zehn Gebote - Anweisungen für das Land der Freiheit" vor.
Das Video „Das siebte Gebot – Du sollst nicht stehlen“ erweitert die traditionelle Bedeutung des siebten Gebotes weit über den Diebstahl von Eigentum hinaus. Ausgangspunkt ist das Schicksal einer jungen Arbeiterin in Honduras, die unter menschenunwürdigen Bedingungen Kleidung für den Weltmarkt produziert. An diesem Beispiel verdeutlicht das Video, dass Ausbeutung, ungerechte Löhne und die Verletzung von Arbeitnehmerrechten ebenfalls Formen des Diebstahls darstellen können. Der Blick richtet sich auf globale Wirtschaftsstrukturen, Konsumverhalten und die Verantwortung von Unternehmen, Handel und Verbraucherinnen und Verbrauchern. Das Gebot wird als Schutz der Würde, der Rechte und der Lebensmöglichkeiten anderer Menschen verstanden. Gleichzeitig wird die Frage aufgeworfen, inwieweit Menschen durch ihre Kaufentscheidungen an ungerechten Strukturen beteiligt sind. Das Video verbindet damit biblische Ethik mit aktuellen Fragen der Globalisierung, wirtschaftlichen Gerechtigkeit und weltweiten Solidarität.