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Tikun Olam | An was glauben Juden?

Veröffentlichung:25.3.2021

Dieses Video stellt ein zentrales Element jüdischen Glaubens vor. Die Verbesserung der Welt ist seit dem frühen rabbinischen Judentum eines der zentralen Ziele von Menschen mit jüdischem Glauben. Sie kann durch viele verschiedene Tätigkeiten und Handlungsfelder erreicht werden. Beispiele werden im Video vorgestellt.

Wenn man googlet an was genau glauben Juden, findet man sehr selten eine klare Antwort. Heute versuche ich euch zu erklären, was genau beträgt (TEIL!) der jüdischen Altag.

Das Video beschäftigt sich mit dem jüdischen Konzept des Tikkun Olam, das wörtlich mit „die Welt reparieren“ oder „die Welt verbessern“ übersetzt werden kann. Ausgehend von der Beobachtung, dass das Judentum nicht nur von Feiertagen, sondern auch vom Alltag geprägt ist, erklärt der Referent, wie religiöse Orientierung im täglichen Leben wirksam werden kann. Tikkun Olam beschreibt die Vorstellung, dass Gott den Menschen Verantwortung für die Welt übertragen hat. Obwohl die Schöpfung grundsätzlich gut ist, bleibt es Aufgabe der Menschen, durch ihr Handeln zu mehr Gerechtigkeit, Frieden und Menschlichkeit beizutragen. Das Video zeigt verschiedene Möglichkeiten auf, wie dieses Ziel im Alltag verwirklicht werden kann, etwa durch die Einhaltung religiöser Gebote, soziales Engagement, verantwortungsbewusstes Handeln im Beruf oder die Pflege von Beziehungen zu Familie und Freunden. Die zentrale Botschaft lautet, dass jeder Mensch mit seinen Möglichkeiten dazu beitragen kann, die Welt ein Stück besser zu machen.

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Für den Religionsunterricht bietet das Video vielfältige Anknüpfungspunkte für interreligiöses Lernen, ethische Bildung und die Auseinandersetzung mit Fragen gesellschaftlicher Verantwortung. Das Video eignet sich besonders für Unterrichtseinheiten zum Judentum, zu religiösen Handlungskonzepten oder zur Frage nach der Verantwortung des Menschen für die Welt. Als Einstieg können die Lernenden darüber nachdenken, welche Probleme sie in ihrer Umwelt wahrnehmen und welche Möglichkeiten sie sehen, selbst etwas zu verändern. Nach der Sichtung des Videos kann gemeinsam erarbeitet werden, was unter Tikkun Olam verstanden wird und warum dieses Konzept eine zentrale Rolle im jüdischen Denken spielt. Besonders gewinnbringend ist die Frage, ob die Welt eher bewahrt, verbessert oder verändert werden soll. Die Lernenden können hierzu unterschiedliche Positionen entwickeln und diskutieren. Methodisch bieten sich Gruppenarbeiten an, in denen konkrete Projekte zur Verbesserung des schulischen oder gesellschaftlichen Zusammenlebens entworfen werden. Ebenso können Vergleiche mit christlichen Vorstellungen von Nächstenliebe, Bewahrung der Schöpfung oder sozialer Verantwortung vorgenommen werden. Kreative Methoden wie Zukunftswerkstätten, Projektplanungen, Plakatgestaltungen oder die Entwicklung eigener Aktionsideen fördern die Handlungsorientierung. Das Medium unterstützt die Lernenden dabei, Religion nicht nur als Glaubenssystem, sondern auch als Motivation für gesellschaftliches Engagement zu verstehen. Gleichzeitig regt es dazu an, die eigene Rolle in der Gesellschaft zu reflektieren und Möglichkeiten verantwortlichen Handelns im Alltag zu erkennen.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.3. Juden und Christen – eine leidvolle Geschichte. Geschwister im Glauben.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.2 Dem Zeitgeist widerstehen: Kirche und Diktatur.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Widerstehe den Anfängen: Wo werden heute Menschenrechte verletzt?

Sekundarstufe II | 11/1 Was ist der Mensch?

11.1 / 5. Der Mensch und seine Religiosität.

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 5. Hoffnungen, Visionen, Entwürfe, Utopien.

13 / 7. Zukunft der Glaubenden.

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