Das Podcastformat „Aufgekreuzt“ von katholisch.de widmet sich in dieser Folge dem Thema Orden und Spiritualität in der katholischen Kirche. Die Gesprächspartner erläutern die Grundlagen des Ordenslebens, die Bedeutung der Gelübde Armut, Keuschheit und Gehorsam sowie die verschiedenen Ordenstypen wie Benediktiner, Franziskaner, Dominikaner, Karmeliten und karitativ ausgerichtete Gemeinschaften. Darüber hinaus werden historische Entwicklungen, unterschiedliche Formen der Spiritualität, das Leben in Klöstern, die Bedeutung von Ordensgewändern sowie aktuelle Herausforderungen wie Nachwuchsmangel, gesellschaftlicher Wandel und neue Formen religiöser Sinnsuche thematisiert. Interviews mit Experten ermöglichen einen fundierten Einblick in die Vielfalt des Ordenslebens und zeigen, wie sich traditionelle Spiritualität und moderne Lebensfragen begegnen.
Es gibt unglaublich viele Orden auf der Welt – und sie unterscheiden sich nach der Epoche ihrer Gründung und ihrer geistlichen Tradition. Damit geben sie einen Einblick in unterschiedliche Wege der Gottsuche.
Das Wort "Orden" kommt aus dem lateinischen: "ordo" heißt so viel wie Ordnung oder Stand. Es geht also um eine in der Regel lebenslange Gemeinschaft von Männern oder Frauen, die durch eine Ordensregel bestimmt wird. Sich an diese Regeln zu halten, wird beim Eintritt in eine Ordensgemeinschaft durch ein Gelübde versprochen. Bezugnehmend auf das Matthäusevangelium sind die zentralen Gelübde Armut, Keuschheit und Gehorsam.