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Universität Freiburg

Universität Freiburg

Eigenlob stimmt

Veröffentlichung:1.1.1970

Die Unterrichtsstunde "Eigenlob stimmt" mit sechs Seiten und zwei Materialien untersucht die Selbstreflexion und bietet eine Übung zu deren Training. Dabei werden zwei Seiten mit Selbstbewertungsbögen eigener Fähigkeiten ausgefüllt. Eine ausführliche Anwendungserklärung erleichtert die Nutzung. Aus einer Reihe dieser Übungen der Universität Freiburg kann ein Logbuch entstehen.

Das Medium „Eigenlob stimmt“ unterstützt Lernende dabei, ihre persönlichen Fähigkeiten und Kompetenzen bewusst wahrzunehmen und zu reflektieren. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Stärken die eigene Persönlichkeit prägen und wie diese für die Zukunft genutzt werden können. Die Lernenden schätzen zunächst ihre eigenen Kompetenzen anhand eines umfangreichen Kompetenzrasters ein und vergleichen diese anschließend mit den Rückmeldungen anderer. Dabei werden Fähigkeiten wie Teamfähigkeit, Kreativität, Verantwortungsbewusstsein, Kommunikationsfähigkeit, Selbstvertrauen, Geduld oder Zuverlässigkeit betrachtet. Ziel des Materials ist es, ein realistisches und zugleich positives Selbstbild zu entwickeln sowie die Bedeutung persönlicher Stärken für Lebensgestaltung, Berufsorientierung und persönliche Entwicklung zu erkennen.

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Didaktisch bietet das Medium einen besonders wertvollen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung und zur Förderung von Selbstreflexion. Im Religionsunterricht lässt sich die Methode hervorragend mit Fragen nach Menschenbild, Würde, Begabung, Berufung und individueller Einzigartigkeit verbinden. Die Lernenden setzen sich zunächst mit dem Begriff Kompetenz auseinander und reflektieren, welche Fähigkeiten sie bereits besitzen und in welchen Bereichen sie sich weiterentwickeln möchten. Durch die Arbeit mit einer Skalierung wird deutlich, dass Fähigkeiten nicht einfach vorhanden oder nicht vorhanden sind, sondern unterschiedlich stark ausgeprägt sein können. Besonders gewinnbringend ist der Vergleich von Selbstbild und Fremdbild. In wertschätzenden Kleingruppen erhalten die Lernenden Rückmeldungen von anderen und entdecken häufig Stärken, die ihnen selbst bislang nicht bewusst waren. Dadurch entstehen intensive Lernprozesse über Selbstwahrnehmung, Anerkennung und persönliche Entwicklung. Methodisch verbindet das Material Einzelarbeit, Gruppenarbeit, Gesprächsphasen und Reflexionsaufgaben. Die Lehrkraft übernimmt vor allem die Rolle einer moderierenden Begleitung und sorgt für einen geschützten Raum, in dem ehrliche und respektvolle Rückmeldungen möglich werden. Im Religionsunterricht können die Ergebnisse mit biblischen Vorstellungen von Begabungen und Talenten verknüpft werden. So wird deutlich, dass jeder Mensch besondere Fähigkeiten besitzt, die zum Wohl der Gemeinschaft eingesetzt werden können. Die Methode stärkt Selbstvertrauen, Kommunikationsfähigkeit, Empathie und die Fähigkeit zur realistischen Selbsteinschätzung. Gleichzeitig fördert sie eine Kultur der Wertschätzung, in der die Lernenden lernen, eigene Stärken anzunehmen und die Fähigkeiten anderer anzuerkennen.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.1a Sehnsucht nach einem erfüllten Leben. Sinn und Lebensglück.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.3 Dem Lebenssinn auf der Spur: Jesus Christus – dem Auferstandenen nachfolgen.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Glücksbilder - Gesellschaft, Medien, Kultur

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 7. Wie sollen/wollen wir leben?.

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