Die Anregung "Hört ihre Schreie" mit 40 Seiten bietet 14 Beispiele zu Menschenrechtsverletzung. Biografien der Opfer von allen Kontinenten zeigen das Ausmaß der Nichteinhaltung elementarster Rechte auf körperliche Unversehrtheit und das Recht auf Leben. Unter den Biografien sind auch viele Mädchen und Frauen. Vergewaltigung, Frauenhandel und Sklaverei sind weiterhin weltweit verbreitet. Dabei werden auch die Kriege in Syrien und der IS Konflikt thematisiert.
Die Broschüre Hört ihre Schreie dokumentiert die Situation christlicher Frauen und Mädchen, die in verschiedenen Ländern Opfer von Entführung, Zwangskonversion, Zwangsverheiratung und sexueller Gewalt werden. Anhand von Fallstudien aus Ägypten, Irak, Syrien, Mosambik, Nigeria und Pakistan werden persönliche Schicksale von Betroffenen vorgestellt, deren Lebensgeschichten die oft verborgenen Formen religiöser Verfolgung sichtbar machen. Die Publikation verbindet Erfahrungsberichte, statistische Daten, Analysen zur Menschenrechtslage sowie Hintergrundinformationen über gesellschaftliche, religiöse und politische Ursachen dieser Verbrechen. Dabei wird deutlich, dass insbesondere Frauen aus religiösen Minderheiten häufig mehrfacher Diskriminierung ausgesetzt sind. Die Broschüre macht auf die Verletzung grundlegender Menschenrechte aufmerksam und zeigt zugleich die Folgen von religiösem Extremismus, Gewalt und gesellschaftlicher Ausgrenzung für die Betroffenen und ihre Familien auf. Besonders eindrücklich sind die Berichte von Frauen wie Maira Shahbaz, Rita Habib oder Ranya Abd Al Masih, deren Erfahrungen die abstrakten Statistiken mit konkreten menschlichen Schicksalen verbinden.