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Fachverband Ethik Baden Württemberg

Fachverband Ethik Baden Württemberg

Gewalt - Terror - Krieg

Veröffentlichung:11.5.2007

Die Unterrichtseinheit "Gewalt - Terror - Krieg" mit 59 Seiten bietet 43 kurze Quellentexte zu Arten von Gewalt inklusive einer Definition, Ursachen und Motive von Gewalt, Täterprofile, Geschichte des Krieges beginnend im Alten Testament, Krieg im Mittelalter, Kriegsbegründungen im ersten und zweiten Weltkrieg, Ethische Argumente gegen Gewalt, Pazifismus bei Freud, Albert Einstein und Martin Luther King. Jeder Text verfügt über entsprechende Fragestellungen.

 

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Der Einstieg gelingt über einen Versuch Gewalt zu definieren. Dabei wird aus einer Sammlung von Schlagwörtern und Sätzen im Material ausgewählt was persönlich als Gewalt bezeichnet wird.

Die Auffassung wird in Partnerarbeit mit dem Sitznachbarn diskutiert und eine Definition wird erstellt. Im nächsten Schritt werden die sprachliche, körperliche, strukturelle und kulturelle Form sowie weitere Formen der Gewalt vorgestellt. Eine umfassende Definition von Gewalt ist ebenfalls im Material enthalten.

Es folgen Texte zu rechtlich kodifizierten Formen von Gewalt. Dazu gehört häusliche Gewalt.

Im nachfolgenden Schritt wird Terrorismus definiert. Die Unterform des islamischen Terrorismus wird ebenfalls vorgestellt. Es folgt eine Definition von Krieg.

In einem weiteren Schritt wird die Aggression von der Lerntheorie her betrachtet. Dabei wird Banduras Theorie des Behaviorismus genutzt. Die Aufgabenstellungen thematisieren ebenfalls Banduras Theorie. Nachfolgend wird die biologische Triebtheorie behandelt.

Auch die Begründung von Gewalt aus theologischen Motiven wird in einem Text vorgestellt. Die Aufgabenstellung dazu thematisieren alte jüdische Mythen der Existenz des Bösen. Rechtfertigung von Krieg und Gewalt durch das Wirken des Teufels wird thematisiert. Beispiele für christliche motivierte Aggression oder Bekämpfung von Aggressionen in der heutigen Welt werden gesammelt. Dies kann über Webrecherche geschehen. Eine Kritik an diesen Deutungsmustern soll formuliert werden. Ein weiterer Text thematisiert die Aggression aus Sicht der Hirnforschung. Auch dazu sind zwei Aufgabenstellungen angegeben.

Ein weiterer Text thematisiert Frustration und Aggression vor allen Dingen bezogen auf die Schule und die Lebenswelt heutiger Jugendlicher. Die Aufgabenstellungen dazu behandeln Aggressionen persönlichen Umfeld und das Sammeln von Beispielen. Dabei wird auch die Motivation von Gewalt hinterfragt.

In einem weiteren Schritt werden Täterprofile untersucht. Soziopathische Täter und andere psychische Fehlentwicklungen werden dabei bearbeitet.

Ein weiteres Material behandelt eine Parabel von Tolstoy zum Krieg. Das nächste Material untersucht Gewalt in den Medien.

Es folgt eine Analyse von Terrorismus und dessen Motiven. Texte zum Widerstandsrecht und Notwehr schließen sich an. Der Tyrannenmord als notwendiges Übel wird untersucht.

In einem weiteren Block aus Texten werden Motivationen zum Krieg untersucht. Dies beginnt mit der Bergpredigt, setzt sich über die Begründung der Kreuzzüge fort. Von Clausewitz definiert den Krieg aus Sicht der Neuzeit. Kaiser Wilhelm II sieht den Krieg als Notwendigkeit zum erkämpfen der Daseinsberechtigung. Auch das Dritte Reich begründet aus darwinistischer Perspektive seine Kriege. Danke Luxemburg sieht den Krieg als Notwendigkeit zu Verteidigung der Rechte der Armen und Arbeiter. Weitere Texte vertiefen diese Perspektive.

Ein weiterer Block von Texten beschäftigt sich mit der Legitimation des Terrorismus im 20 Jahrhundert als Form von Freiheit- und Religionskriegen. Auch George Bush legitimiert seine Kriege auf ähnliche Weise. Nachdem nun Argumente für Gewalt in hinreichender Menge geliefert worden widmet sich eine weitere Gruppe von Texten ethischen Argumenten gegen Gewalt. Einige der Texte enthalten zwei bis drei Fragestellungen.


Hessen

Hessen

Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.1 Moralisch argumentieren – Modelle der Ethik.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 1. Grundzüge christlicher Moral im Kontext philosophischer Ethik.

12.2 / 3. Gesellschaftlich-politische Verantwortung aus christlicher Motivation.

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