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Deutsche Bischofskonferenz

Deutsche Bischofskonferenz

Organtransplantationen Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz 1990

Veröffentlichung:1.1.1990

Dieses Material mit 17 Seiten stellt die Position der DBK zur Organtransplantation und Organspende vor. 

Das Medium dokumentiert die gemeinsame Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland zum Thema Organtransplantation. Die Schrift informiert über medizinische Grundlagen der Organübertragung, die Situation von Organempfängern und Organspendern, rechtliche Rahmenbedingungen sowie ethische Fragestellungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Organtransplantationen aus christlicher Perspektive beurteilt werden können. Die Erklärung setzt sich mit dem Hirntod als Kriterium des Todes auseinander, diskutiert die Verantwortung von Ärzten, Angehörigen und Spendern und entwickelt eine christliche Sicht auf Leben, Sterben, Tod und Auferstehung. Abschließend wird die Bereitschaft zur Organspende als Ausdruck von Nächstenliebe und Solidarität mit schwerkranken Menschen gewürdigt.gen und biblischer Begründung enthalten.

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Für den Religionsunterricht bietet das Medium zahlreiche Anknüpfungspunkte für ethische, anthropologische und theologische Fragestellungen. Es eignet sich besonders für Unterrichtseinheiten zu Medizinethik, Menschenwürde, Verantwortung, Sterbehilfe, Tod und Auferstehung sowie christlicher Ethik. Die Lernenden können zunächst die unterschiedlichen Perspektiven auf Organtransplantationen erfassen und die Interessen von Spendern, Empfängern, Angehörigen und medizinischem Personal analysieren. Methodisch bietet sich eine arbeitsteilige Gruppenarbeit an, in der einzelne Themenbereiche wie Hirntod, Organverteilung, Organspende von Lebenden, Organspende nach dem Tod oder christliche Vorstellungen von Leben und Tod untersucht werden. Besonders gewinnbringend ist die Durchführung einer Podiumsdiskussion oder einer ethischen Fallanalyse, bei der die Lernenden konkrete Entscheidungssituationen beurteilen. Ebenso kann die Frage diskutiert werden, ob Organspende eine moralische Pflicht oder eine freiwillige Form der Nächstenliebe darstellt. Das Medium ermöglicht darüber hinaus eine Auseinandersetzung mit dem christlichen Menschenbild und der Bedeutung von Leiblichkeit, Würde und Auferstehung. In der gymnasialen Oberstufe kann die Erklärung mit aktuellen Debatten zur Widerspruchslösung, Zustimmungslösung oder Organverteilung verglichen werden. Die Lernenden werden dazu angeregt, eigene ethische Positionen zu entwickeln und die Spannung zwischen medizinischem Fortschritt, persönlicher Freiheit und gesellschaftlicher Verantwortung kritisch zu reflektieren. Durch die Verbindung von theologischen, rechtlichen und medizinischen Perspektiven fördert das Medium differenzierte Urteilsbildung und ethische Handlungskompetenz.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Verantwortung für das Leben. Menschenwürde und Gottesebenbildlichkeit.

Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.4 Herausforderungen für Kirche und Ethik durch neue Erkenntnisse in Biologie und Medizin.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.3 Das Leben verantworten: Grundfragen medizinischer Ethik.

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 6. Ethische Fragen angesichts von Grenzsituationen.

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