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Erzbistum Köln

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Ohnmacht und Zuversicht

Veröffentlichung:1.1.2019

Die Anregung "Ohnmacht und Zuversicht" mit 16 Seiten bietet Geschichten, Lieder, Gebete und Ideen zum Thema Gottvertrauen.

Das Medium „Ohnmacht und Zuversicht. Tipps für Eltern: Karfreitag und Ostern“ aus der Reihe „Feste – Hot Spots des Lebens für Familien“ erschließt die zentralen christlichen Feste Karfreitag und Ostern aus einer lebensnahen und existenziellen Perspektive. Ausgangspunkt sind Erfahrungen von Ohnmacht, Verlust, Trauer, Scheitern und Krisen, die Menschen in ihrem Alltag erleben. Diesen Erfahrungen werden die österlichen Hoffnungsbotschaften von Auferstehung, Neubeginn und Zuversicht gegenübergestellt. Das Heft verbindet persönliche Erfahrungsberichte, biblische Deutungen der Emmauserzählung, Geschichten, Gebete, Lieder sowie kreative Rituale und Hintergrundinformationen zu den Feierlichkeiten der Karwoche und Osterzeit. Dabei wird deutlich, dass Karfreitag und Ostern nicht nur historische Ereignisse beschreiben, sondern grundlegende menschliche Erfahrungen von Leid, Hoffnung und neuem Leben thematisieren. Die Botschaft von Ostern wird als Zusage verstanden, dass Krisen und Dunkelheiten nicht das letzte Wort behalten und dass neues Leben selbst dort entstehen kann, wo Menschen keine Perspektive mehr erkennen.

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Für den Religionsunterricht bietet das Medium vielfältige Möglichkeiten, die Bedeutung von Karfreitag und Ostern erfahrungsbezogen und altersgerecht zu erschließen. Ein geeigneter Einstieg kann über persönliche Erfahrungen von Enttäuschung, Abschied, Verlust oder Neuanfang erfolgen. Die Erfahrungsberichte regen Lernende dazu an, eigene Erlebnisse von Ohnmacht und Hoffnung zu reflektieren und mit den österlichen Erzählungen in Beziehung zu setzen. Besonders die Emmauserzählung eignet sich für bibeldidaktische Zugänge wie Bibliolog, Standbilder, Rollenspiele oder Perspektivwechsel, da sie den Prozess von Hoffnungslosigkeit hin zu neuer Zuversicht eindrücklich beschreibt. Die Geschichten vom Osterei, vom Schmetterling als Symbol der Verwandlung oder die chinesische Parabel eröffnen symbolische Lernwege und fördern die Fähigkeit, religiöse Aussagen zu deuten. Methodisch bieten sich kreative Gestaltungsaufgaben an, etwa das Erstellen von Hoffnungsbildern, Osterwegstationen oder Symbolcollagen zu Kreuz, Licht, Ei und Schmetterling. Die vorgeschlagenen Rituale und Bastelideen können in handlungsorientierte Unterrichtssequenzen eingebunden werden und ermöglichen ganzheitliche Lernprozesse. Darüber hinaus eignet sich das Medium für Gespräche über Leid, Tod, Trauer und Hoffnung sowie für die Auseinandersetzung mit der christlichen Auferstehungshoffnung. Die Lernenden werden dazu angeregt, die Osterbotschaft nicht nur als Glaubensaussage kennenzulernen, sondern als mögliche Deutung eigener Lebenserfahrungen zu erschließen. Dadurch wird religiöses Lernen mit existenziellen Fragen und persönlicher Sinnsuche verbunden.

Hessen

Hessen

Primarstufe | Primarstufe 1/2

Jesus Christus (Hessen | Primarstufe 1/2).

Primarstufe | Primarstufe 3/4

Jesus Christus (Hessen | Primarstufe 3/4).

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6G.4 In der Nachfolge des Herrn. Eucharistie, Diakonie, Kirchenjahr.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Primarstufe | Primarstufe 1/2

Jesus Christus (Rheinlandpfalz | Primarstufe 1/2).

Primarstufe | Primarstufe 3/4

Jesus Christus (Rheinlandpfalz | Primarstufe 3/4).

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6.2 Leben mit anderen Religionen: Was die abrahamitischen Religionen verbindet.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Als Christ gefragt sein

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