Die sogenannte Feldrede bei Lukas ist das härtere Pendent zur Bergpredigt bei Matthäus. Während die Seligpreisungen bei Lukas die Lebensumstände der tatsächlich Armen skizzieren, benennt die Fassung bei Matthäus eher ethische Haltungen und aus den konkret Armen werden „die Armen im Geiste“, aus den Hungernden die „die hungern und dürsten nach Gerechtigkeit“. Und was das alles mit der "Revolution der zärtlichen Liebe" (Papst Franziskus) zu tun hat, erfahrt ihr in diesem Clip.
Das Video beschäftigt sich mit den Seligpreisungen und Wehrufen im Lukasevangelium und stellt diese als eine herausfordernde und provozierende Botschaft Jesu vor. Im Mittelpunkt steht der Gegensatz zwischen Armen und Reichen, Hungernden und Satten, Weinenden und Lachenden. Der Sprecher erläutert die Unterschiede zwischen der Feldrede des Lukas und der Bergpredigt des Matthäus und hebt hervor, dass Lukas stärker die konkreten Lebenssituationen benachteiligter Menschen in den Blick nimmt. Dabei wird deutlich gemacht, dass Jesus nicht die Armut an sich verherrlicht, sondern den Menschen in Armut Würde und Hoffnung zuspricht. Zugleich warnt er vor den Gefahren des Reichtums, wenn Menschen ihren Besitz mit ihrem eigenen Wert verwechseln. Die Seligpreisungen werden als Programm christlichen Lebens verstanden, das dazu aufruft, sich an die Seite der Benachteiligten zu stellen und eine „Revolution der zärtlichen Liebe“ zu leben.