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Sketch Bibel

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Das Wunder von Ostern | Lk 24,1-12 | Sketch-Bibel #112 |

Veröffentlichung:14.4.2022

Das Wunder von Ostern war nichts, womit irgendjemand gerechnet hatte. Wenn es sowieso klar gewesen wäre, dass Jesus aufersteht, hätten die Männer die Erzählungen der Frauen bestimmt nicht als Geschwätz abtun können. Es war einfach so unglaublich, was da behauptet wurde: Ein Toter, und dazu noch ein so ungewöhnlicher Mensch wie Jesus, sollte wieder leben!

Das Video handelt von Peter Max Capablanca, einem dominikanischen Studierenden und Pfarrer in Berlin. Er spricht darüber, wie die Apostel die Erfahrungen der Frauen am Grab als Geschwätz abgetan haben und nicht daran glaubten. Er vergleicht diese Reaktion mit der Skepsis, die wir oft haben, wenn uns jemand eine unglaubliche Geschichte erzählt. Peter Max Capablanca glaubt, dass das Osterwunder etwas ist, womit niemand gerechnet hatte und dass wahre Wunder in unserem Leben geschehen, wenn wir am wenigsten damit rechnen. Er erzählt die Geschichte einer Frau, die nach einer gescheiterten Ehe alle Hoffnung verloren hatte, aber dann überraschenderweise einen neuen Partner fand. Er nennt dies ein Wunder und betont, dass solche unerwarteten Ereignisse unsere Hoffnung wiederbeleben können. Er glaubt, dass der Glaube uns eine besondere Sichtweise auf die Welt gibt und dass wir die Realität durch die Augen der Hoffnung betrachten können. Ohne diesen Glauben mag es alles wie dummes Zeug klingen. Peter Max Capablanca ermutigt uns, nicht zu skeptisch zu sein und das Wunder von Ostern in unserem eigenen Leben zu erwarten, auch wenn wir nicht damit rechnen. Er wünscht allen ein frohes Fest.

Das Video greift die Osterbotschaft anhand des Evangeliums von den Frauen am leeren Grab auf. Im Mittelpunkt steht die Reaktion der Apostel, die den Bericht der Frauen zunächst als Geschwätz abtun und ihm keinen Glauben schenken. Der Sprecher verdeutlicht, dass die Auferstehung Jesu gerade deshalb ein Wunder ist, weil niemand mit ihr gerechnet hat. Anhand einer persönlichen Geschichte über eine Frau, die nach langer Einsamkeit unerwartet einen neuen Lebenspartner findet, wird die Ostererzählung mit heutigen Erfahrungen von Hoffnung und überraschenden Wendungen im Leben verbunden. Das Video deutet Ostern als Einladung, die Welt mit den Augen der Hoffnung zu betrachten und offen zu bleiben für Möglichkeiten, die den eigenen Erwartungen widersprechen.

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Für den Religionsunterricht eignet sich das Video besonders für die Behandlung der Themen Auferstehung, Hoffnung, Glaube, Zweifel und Wunder. Der lebensweltliche Zugang gelingt über die Frage, welche Ereignisse Lernende selbst als überraschend oder wundersam erlebt haben und warum Menschen oft Schwierigkeiten haben, an Unwahrscheinliches zu glauben. Zu Beginn der Unterrichtseinheit kann die Aussage „Das ist doch nur Geschwätz“ als Impuls für ein Unterrichtsgespräch dienen. Die Lernenden reflektieren dabei Situationen, in denen sie selbst Berichte oder Erfahrungen anderer zunächst bezweifelt haben. Während der Videoarbeit können zentrale Aussagen über Hoffnung, Glauben und Auferstehung gesammelt und in einem Tafelbild oder einer Mindmap strukturiert werden. Besonders gewinnbringend ist die Analyse der Ostererzählung im Lukasevangelium, wobei die Rolle der Frauen als erste Zeuginnen der Auferstehung herausgearbeitet werden kann. Die Lernenden können untersuchen, warum ihre Botschaft zunächst nicht ernst genommen wird und welche Bedeutung dies für das Verständnis von Glauben hat. Eine kreative Vertiefung bietet die Methode des Perspektivwechsels, indem die Lernenden Tagebucheinträge aus Sicht einer Frau am Grab oder eines zweifelnden Apostels verfassen. Darüber hinaus eröffnet das Bild der „Brille der Hoffnung“ vielfältige Gesprächsanlässe. Die Lernenden können überlegen, wie sich die Wahrnehmung der Wirklichkeit verändert, wenn Menschen hoffnungsvoll oder hoffnungslos auf ihr Leben blicken. In höheren Jahrgangsstufen kann die Frage diskutiert werden, ob Auferstehung als historisches Ereignis, Glaubensaussage oder Deutung menschlicher Erfahrungen verstanden werden sollte. Das Video fördert auf diese Weise die religiöse Deutungskompetenz, die Fähigkeit zur Perspektivübernahme sowie die persönliche Auseinandersetzung mit Hoffnung und Vertrauen angesichts von Unsicherheit und Zweifel.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q1 Jesus Christus – das menschgewordene Wort Gottes

Q1.2 Die Auferstehung Jesu: Hoffnung über den Tod hinaus.

Sekundarstufe II | Q2 Gott – verborgen und offenbar

Q2.2 Der drei-einige Gott – das spezifisch christliche Gottesverständnis.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 7. Jesus Christus - wahrer Gott und wahrer Mensch.

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