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Sketch Bibel

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Dreifaltigkeit | Joh 16, 12-15 | Sketch-Bibel #120

Veröffentlichung:9.6.2022

Schon kleine Kinder sprechen vor jedem Gebet: "Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes." Und gleichzeitig ist die "Dreieinigkeit" oder auch "Dreifaltigkeit" einer der am schwersten verständlichen Glaubensinhalte. Christian Andrees, Geistlicher Leiter beim BDKJ Berlin, nähert sich für die Sketch-Bibel an den Begriff an.

Das Video widmet sich dem christlichen Glaubensgeheimnis der Dreifaltigkeit Gottes, das am Dreifaltigkeitssonntag besonders im Mittelpunkt steht. Ausgehend von der Frage, wie ein Gott zugleich Vater, Sohn und Heiliger Geist sein kann, erläutert der Beitrag die zentrale christliche Vorstellung eines Gottes, der sich den Menschen in unterschiedlichen Weisen zuwendet. Gott erscheint als Schöpfer, als Mensch in Jesus Christus und als Heilige Geistkraft, die Menschen stärkt und begleitet. Das verbindende Element dieser drei Weisen göttlicher Gegenwart ist die Liebe. Das Video verdeutlicht, dass Gott den Menschen nicht als Marionette erschafft, sondern ihm Freiheit schenkt und ihm in allen Lebenslagen nahe sein möchte. Darüber hinaus wird die Bedeutung des Heiligen Geistes für das Verstehen der Gegenwart und die Deutung der Zeichen der Zeit hervorgehoben. Die Dreifaltigkeit wird nicht als mathematisches Problem, sondern als Ausdruck eines Gottes verstanden, der Beziehung, Liebe und Gemeinschaft ist und deshalb nie vollständig begriffen werden kann.



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Für den Religionsunterricht eignet sich das Video besonders für Unterrichtseinheiten zu den Themen Gottesbilder, Trinität, christliches Menschenbild, Freiheit und Gotteserfahrung. Der Einstieg kann über die Frage erfolgen, welche Vorstellungen die Lernenden von Gott haben und ob verschiedene Gottesbilder nebeneinander bestehen können. Die Lernenden können zunächst eigene Assoziationen zu Gott sammeln und anschließend untersuchen, welche Aspekte der göttlichen Wirklichkeit durch die Begriffe Vater, Sohn und Heiliger Geist beschrieben werden. Das Video bietet die Möglichkeit, die Dreifaltigkeit nicht als abstrakte Glaubensformel, sondern als Ausdruck gelebter Beziehung und Liebe zu erschließen. Methodisch eignen sich Symbolarbeiten, Bildanalysen oder Gruppenarbeiten, in denen verschiedene Modelle der Trinität kritisch betrachtet werden. Ebenso kann die Frage diskutiert werden, warum religiöse Sprache häufig auf Bilder und Vergleiche angewiesen ist, wenn sie von Gott spricht. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit dem Gedanken, dass Gott sich in der Geschichte, in menschlichen Beziehungen und in aktuellen Herausforderungen zeigt. Die Lernenden können untersuchen, welche „Zeichen der Zeit“ heute nach Orientierung verlangen und welche Rolle religiöse Überzeugungen dabei spielen können. In höheren Jahrgangsstufen lassen sich Verbindungen zur Konzilsgeschichte, zur theologischen Entwicklung der Trinitätslehre sowie zu modernen Gottesvorstellungen herstellen. Kreative Methoden wie das Gestalten von Symbolen für die Dreifaltigkeit oder das Verfassen persönlicher Reflexionen über Gottesbilder fördern die individuelle Auseinandersetzung. Das Medium unterstützt die Lernenden dabei, die Trinität als Beziehungsgeschehen zu verstehen und die Bedeutung von Freiheit, Liebe und Gemeinschaft im christlichen Glauben zu reflektieren.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q2 Gott – verborgen und offenbar

Q2.2 Der drei-einige Gott – das spezifisch christliche Gottesverständnis.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 7. Jesus Christus - wahrer Gott und wahrer Mensch.

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