Das Video aus der Reihe „Sketch Bibel“ beschäftigt sich mit der Berufung der ersten Jünger am See Genezareth und insbesondere mit dem bekannten Bild der „Menschenfischer“. Der Beitrag nimmt die Irritation ernst, die dieses Bild bei heutigen Zuhörenden auslösen kann. Während Fischfang in der Gegenwart häufig mit Ausbeutung, Gefangenschaft oder sogar Zerstörung verbunden wird, war das Bild für die Fischer zur Zeit Jesu unmittelbar verständlich. Jesus spricht die Menschen in ihrer Lebenswelt an und verwendet eine Sprache, die sie verstehen. Die Berufung der Fischer wird als Einladung verstanden, an der Verkündigung des Reiches Gottes mitzuwirken. Dabei geht es nicht um Zwang, Manipulation oder das Einfangen von Menschen, sondern um die Begeisterung für eine Botschaft, die Hoffnung, Gerechtigkeit und Leben ermöglicht. Das Video macht deutlich, dass jede Zeit neue Bilder finden muss, um die Botschaft Jesu verständlich zu vermitteln. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Menschen bereit sind, sich von Jesu Ruf ansprechen zu lassen und konkrete Schritte der Nachfolge zu wagen.
Im ersten Moment ist es ein tolles Bild, wenn Jesus seine Jünger zu Menschenfischern macht. Im zweiten kommen aber Fragen: Wer will denn in einem Netz gefangen sein? Fischt man normal nicht um zu töten? Jesus meint das wohl anders – davon handelt diese Sketchbibel von Gastprediger Konstantin Bischoff aus München.
Es wird betont, dass Jesus etwas anderes meint, als einfach nur Menschen zu fangen. Das Bild des Fischens dient dazu, die Menschen zu begeistern und ihnen die Botschaft des Reiches Gottes nahezubringen. Es wird darauf hingewiesen, dass das Bild für uns heute möglicherweise nicht mehr passend ist und wir nach neuen Bildern suchen müssen. Dennoch betont das Video, dass Jesus auch heute noch Menschen braucht, die von Gottes Reich erzählen und eine Welt der Gerechtigkeit aufbauen wollen. Es ermutigt dazu, Jesus wirklich zu folgen und manchmal auch Vertrautes zurückzulassen. Am Ende wird betont, dass die Berufung zur Nachfolge eine echte Entscheidung erfordert und dass man sich dort ansprechen lassen soll, wo man lebt, also in der aktuellen Zeit und Umgebung.