Das Medium veranschaulicht auf anschauliche und kindgerechte Weise die weltweite Lieferkette eines T Shirts. Anhand einer illustrierten Weltreise begleitet die Figur „Yuki, die Ameise“ den Weg eines Kleidungsstücks von der Baumwollernte in Burkina Faso über die Verarbeitung in Indien, Taiwan, China, Bangladesch und der Türkei bis zum Verkauf im Handel in Deutschland. Die Lernenden entdecken dabei die zahlreichen Produktionsschritte, die hinter einem scheinbar günstigen Kleidungsstück stehen. Das Schaubild macht deutlich, dass ein T Shirt viele Länder durchläuft und zahlreiche Menschen an seiner Herstellung beteiligt sind. Gleichzeitig regt es zum Nachdenken über globale Wirtschaftsbeziehungen, Arbeitsbedingungen, Konsumverhalten und die Frage nach fairer Produktion an.
Die Anregung "Der lange Weg des T Shirts" beschriebt als Cartoon den Weg der Baumwolle bis zum fertigen T Shirt und die Schäden bei Personen und an der Umwelt, die dabei bestehen. Dabei werden acht Stationen passiert. Die Materialien werden durch ein halbes Dutzend Länder verschifft und verbrauen dabei Unmengen Energie. Der ganze Vorgang wird als unökonomisch dargestellt. Kleidung wird zum Wegwerfprodukt, das nicht mal mehr gewaschen wird. Das Plakat hinterfragt diese Entwicklung kritisch.
In Gruppenarbeit könnte ein alternativer Produktionsprozess entwickelt und präsentiert werden.