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Chairskater David Lebuser: Querschnittsgelähmt in der Beton-Rampe

Veröffentlichung:8.9.2013

Seit einem schweren Unfall sitzt David Lebuser im Rollstuhl. Resignieren? Kommt für ihn nicht in Frage. David hat das Chairskating für sich entdeckt. In einem Workshop versucht er anderen Querschnittsgelähmten den Spaß im Skatepark zu vermitteln. Die Videoreporter Benjamin Braden und Leonie Voss waren dabei.

Das kurze Video stellt den professionellen Rollstuhlskater David Lebusa vor, der als einziger Chair Skater Deutschlands seine Erfahrungen und Fähigkeiten an andere Rollstuhlfahrende weitergibt. Im Mittelpunkt steht ein Workshop in einem Hamburger Skatepark, bei dem Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen im Umgang mit dem Rollstuhl neue Bewegungsmöglichkeiten entdecken. Die Teilnehmenden lernen, Rampen zu befahren, ihre Ängste zu überwinden und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln. Besonders eindrücklich wird die Geschichte von Nadine erzählt, die nach einem Reitunfall querschnittsgelähmt ist und sich erst seit wenigen Jahren im Rollstuhl fortbewegt. Durch die Unterstützung von David und die Ermutigung der Gruppe wagt sie sich an Herausforderungen, die ihr zunächst unüberwindbar erscheinen. Das Video verdeutlicht eindrucksvoll, wie Mut, Übung und Gemeinschaft dazu beitragen können, Selbstvertrauen aufzubauen und neue Perspektiven zu eröffnen.

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Für den Religionsunterricht bietet das Video vielfältige Anknüpfungspunkte zu den Themen Menschenwürde, Inklusion, Selbstvertrauen, Gemeinschaft, Hoffnung und der Umgang mit Grenzen. Die Lernenden können zunächst ihre Eindrücke zum Video sammeln und beschreiben, welche Gefühle die Teilnehmenden während des Workshops erleben. Anschließend bietet sich eine vertiefende Diskussion über persönliche Herausforderungen und Situationen an, in denen Menschen Ängste überwinden müssen. Besonders gewinnbringend ist die Arbeit mit der Frage, was Menschen stärkt, wenn sie vor schwierigen Aufgaben stehen. Dabei können die Erfahrungen der Teilnehmenden mit biblischen Geschichten verbunden werden, etwa mit Heilungserzählungen, Berufungsgeschichten oder der Zusage Gottes, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten. Methodisch eignet sich das Video für Gesprächskreise, Partnergespräche, Perspektivwechsel, Standbilder oder kreative Schreibaufgaben. Die Lernenden könnten beispielsweise einen Tagebucheintrag aus der Sicht von Nadine verfassen oder einen Brief an David schreiben. Ebenso bietet sich eine Auseinandersetzung mit dem christlichen Verständnis von Inklusion und Teilhabe an. Das Video fördert Empathie, stärkt die Wahrnehmung individueller Fähigkeiten und eröffnet einen reflektierten Blick auf die Bedeutung von Mut, Unterstützung und Gemeinschaft für ein gelingendes Leben.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.4 Vom Tod zum Leben. Leiden, Kreuz und Auferstehung.

Sekundarstufe II | E2 Gotteswort im Menschenwort – Themen der Bibel und ihre Aneignung

E2.3 Ausblicke auf das Ende.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8.2 Einsamkeit, Trennung und Tod: Gefährdungen des Lebens – Erlösung im Glauben.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Auferstehung mitten im Leben

Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 3. Das Leid und die Frage nach Gott.

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