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Sprouts Deutschland

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Gewaltfreie Kommunikation

Veröffentlichung:18.5.2022

Das Video stellt das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation nach dem Psychologen und Mediator Marshall Rosenberg vor. Ausgangspunkt ist die Unterscheidung zwischen gewaltvoller und gewaltfreier Kommunikation. Während gewaltvolle Kommunikation durch Vorwürfe, Verallgemeinerungen, Schuldzuweisungen und Manipulation geprägt ist, zielt Gewaltfreie Kommunikation auf gegenseitiges Verstehen, Empathie und die Klärung menschlicher Bedürfnisse. Anhand eines Schulbeispiels mit einem Lehrer und einer verspäteten Lernenden werden die vier Schritte des Modells erläutert: Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis und Bitte. Das Video verdeutlicht, wie Konflikte konstruktiv bearbeitet werden können, wenn Menschen ihre Gefühle und Bedürfnisse offen benennen und gleichzeitig die Perspektive des Gegenübers berücksichtigen. Die bekannten Symbole des Wolfs und der Giraffe dienen dabei als Bilder für unterschiedliche Kommunikationsformen und machen die Grundgedanken des Modells anschaulich und leicht verständlich.

Es gibt zwei Arten von Kommunikation. Gewaltvolle Kommunikation ist zwanghaft, manipulativ und verletzend. Gewaltfreie Kommunikation ermöglicht es uns, ein besseres und ehrlicheres Verständnis füreinander zu erreichen. Marshall Rosenberg, der das Modell entwickelt hat, wollte die Unterschiede zwischen den Kommunikationsstilen mit zwei Tieren zeigen. Erfahrt mehr über seine Theorie und wie Du ein besserer Kommunikator werden kannst!


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Didaktisch eignet sich das Video in besonderer Weise für den Religionsunterricht der Sekundarstufe I und II in den Themenbereichen Konflikte, Friedensethik, Verantwortung, Gemeinschaft, Menschenwürde und gelingende Kommunikation. Das Video knüpft unmittelbar an Alltagserfahrungen der Lernenden an und eröffnet zahlreiche Möglichkeiten zur praktischen Anwendung. Nach einer ersten Sichtung können die Lernenden eigene Konfliktsituationen aus Schule, Familie oder Freundeskreis analysieren und untersuchen, welche Formen gewaltvoller Kommunikation darin vorkommen. Anschließend bietet sich die Erarbeitung der vier Schritte der Gewaltfreien Kommunikation an. Besonders gewinnbringend sind Rollenspiele, in denen alltägliche Konflikte zunächst in einer eskalierenden Form und anschließend mithilfe des Modells bearbeitet werden. Dadurch erfahren die Lernenden unmittelbar die Wirkung unterschiedlicher Kommunikationsstile. Darüber hinaus lassen sich Bezüge zu religiösen und ethischen Fragestellungen herstellen. So können biblische Gebote der Nächstenliebe, Versöhnung und Friedensstiftung mit Rosenbergs Ansatz verglichen werden. Auch die Frage, wie Jesus mit Konflikten, Schuld und Ausgrenzung umgeht, bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte. Methodisch fördern Reflexionsgespräche, Partnerinterviews, Konfliktanalysen und Perspektivwechsel die Entwicklung sozialer Kompetenzen. Das Medium unterstützt die Lernenden dabei, eigene Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen, Empathie zu entwickeln und Konflikte respektvoll zu lösen. Zugleich stärkt es Kommunikationsfähigkeit, Selbstreflexion und demokratische Handlungskompetenz und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung im Religionsunterricht.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

E1.3 Aspekte christlicher Anthropologie.

Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.5 Zukunft der Erde, Zukunft des Menschen und kirchliche Positionen.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 7. Wie sollen/wollen wir leben?.

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 3. Pluralität der Lebensformen: Dasein für andere und mit anderen.

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