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Sprouts Deutschland

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Growth Mindset vs. Fixed Mindset - Zwei Unterschiedliche Denkweisen

Veröffentlichung:11.7.2018

Das Video stellt das Konzept der starren und der flexiblen Denkweise vor, das vor allem mit den Forschungen von Carol Dweck verbunden wird. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen mit Herausforderungen, Fehlern und Lernprozessen umgehen. Während Menschen mit einer starren Denkweise davon ausgehen, dass Intelligenz, Begabung und Talent weitgehend festgelegt sind, betrachten Menschen mit einer flexiblen Denkweise Fähigkeiten als entwickelbar und durch Übung erlernbar. Anhand der beiden fiktiven Jugendlichen Jay und Lin wird gezeigt, wie unterschiedlich Menschen auf Schwierigkeiten, Kritik, Erfolg anderer und eigene Fehler reagieren können. Das Video verdeutlicht, dass eine flexible Denkweise dazu beiträgt, Herausforderungen als Lerngelegenheiten wahrzunehmen und Rückschläge als Teil persönlicher Entwicklung zu akzeptieren. Dabei werden auch Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft herangezogen, die die Veränderbarkeit und Lernfähigkeit des menschlichen Gehirns betonen.

Man kann Probleme entweder als Chance sehen was zu lernen oder ihnen aus dem Weg gehen, aus Angst davor zu scheitern. Das eine nennt man Growth Mindset, oder eine bewegliche Denkweise, das andere Fixed Mindset oder eine starre Denkweise.


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Didaktisch eignet sich das Video besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe I und II in den Themenbereichen Menschenbild, Identitätsentwicklung, Selbstwirksamkeit, Verantwortung, Scheitern, Hoffnung und Persönlichkeitsbildung. Das Video eröffnet einen unmittelbaren Lebensweltbezug, da Fragen nach Leistung, Fehlern, Erfolg und Selbstvertrauen viele Lernende beschäftigen. Zu Beginn kann erhoben werden, wie die Lernenden selbst mit Misserfolgen umgehen und welche Bedeutung Fehler in ihrem Leben haben. Während der Rezeption bietet sich die Gegenüberstellung der beiden Denkweisen an. Die Lernenden können Merkmale, Chancen und Risiken beider Haltungen herausarbeiten und auf eigene Erfahrungen beziehen. Besonders gewinnbringend ist die Verbindung mit religiösen und anthropologischen Fragestellungen. So kann diskutiert werden, welches Menschenbild hinter der Vorstellung eines lern und entwicklungsfähigen Menschen steht. Ebenso lassen sich biblische Erzählungen über Scheitern, Neuanfang und persönliche Entwicklung einbeziehen. Beispiele sind die Berufung des Mose, die Verleugnung des Petrus oder Gleichnisse, die von Wachstum und Veränderung erzählen. Methodisch eignen sich Lerntagebücher, Reflexionsaufgaben, Fallanalysen, Rollenspiele oder die Entwicklung persönlicher Lernziele. Die Lernenden können eigene Herausforderungen benennen und Strategien entwickeln, um Rückschläge produktiv zu verarbeiten. Das Medium fördert Selbstreflexion, Resilienz, Durchhaltevermögen und die Fähigkeit, Fehler als Lernchancen zu verstehen. Zugleich unterstützt es die Entwicklung einer Kultur der Ermutigung, die im Religionsunterricht einen wichtigen Beitrag zu einem wertschätzenden und lernförderlichen Miteinander leisten kann.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Verantwortung für das Leben. Menschenwürde und Gottesebenbildlichkeit.

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.1a Sehnsucht nach einem erfüllten Leben. Sinn und Lebensglück.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.3 Dem Lebenssinn auf der Spur: Jesus Christus – dem Auferstandenen nachfolgen.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Glücksbilder - Gesellschaft, Medien, Kultur

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