Der kleine Hase geht nicht mehr in die Schule, zuviel Angst hat er vor seinen Klassenkameraden, die ihn schikanieren. Zum Glück weiß der Lehrer, Herr Dachs, Rat.
In Episode 3 hatten wir gezeigt, wie sich Mobbing vorbeugen lässt. Was aber, wenn schon gemobbt wird? Wie Schulklassen mithilfe des wirksamen No-Blame-Approachs auflösen können, zeigt dieser Kurzfilm.
Informationen zur Serie «Gemeinsam sind wir Klasse»:
Wie können Regeln in einer Klasse eingeführt werden, damit die Schülerinnen und Schüler diese eher einhalten? Wie können Schüler unterstützt werden, denen es wegen ihrer impulsiven und aufbrausenden Art schwerfällt, sich an Regeln zu halten? Wie kann eine Klasse für das Thema Mobbing sensibilisiert werden? Und wie kann eine Lehrperson reagieren, wenn es dennoch zu Mobbing kommt?
Diesen und weiteren Fragen gehen die Psychologen Fabian Grolimund, Stefanie Rietzler und Nora Völker in der Kurzfilmserie «Gemeinsam sind wir Klasse» auf den Grund.
Die Filme richten sich direkt an die Kinder und sollen Lehrpersonen unterstützen, mit ihrer Klasse Antworten auf die oben genannten Fragen zu finden. Passend zu den Filmen finden Sie als Lehrperson kostenlose Unterrichtsmaterialien als Download auf dem Biber-Blog (www.biber-blog.com).
Das Video behandelt den Umgang mit Mobbing in der Schule anhand eines konkreten Fallbeispiels. Ein Schüler wird über längere Zeit ausgegrenzt und verletzt, sodass er schließlich nicht mehr zur Schule kommen möchte. Die Lehrperson nimmt die Sorgen ernst, sucht zunächst das vertrauliche Gespräch mit dem betroffenen Kind und entwickelt anschließend gemeinsam mit ausgewählten Mitschülern Lösungen, die zu einer Verbesserung der Situation beitragen sollen. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Suche nach Schuldigen oder die Verhängung von Strafen, sondern die Frage, wie das Wohlbefinden des betroffenen Kindes wiederhergestellt werden kann. Das Video stellt den sogenannten No Blame Approach vor, einen Ansatz der Mobbingintervention, bei dem alle Beteiligten in die Verantwortung genommen werden, um gemeinsam positive Veränderungen zu bewirken. Dadurch wird deutlich, wie durch Empathie, Unterstützung und gemeinsames Handeln Ausgrenzung überwunden werden kann.