Das vorliegende Video führt verständlich in den wissenschaftlichen Begriff der Kausalität ein und erklärt den Unterschied zwischen einem statistischen Zusammenhang und einer tatsächlichen Ursache Wirkung Beziehung. Anhand des Beispiels einer Person, die gleichzeitig unter Kopfschmerzen und Schlafstörungen leidet, wird verdeutlicht, dass beobachtete Zusammenhänge unterschiedliche Ursachen haben können. Das Video zeigt, dass eine Variable die andere beeinflussen kann, dass die Wirkungsrichtung auch umgekehrt sein kann oder dass beide Phänomene durch einen dritten Faktor verursacht werden. Darüber hinaus wird erläutert, wie Wissenschaft versucht, Kausalitäten durch Untersuchungen und das Ausschließen von Störfaktoren zu erkennen. Abschließend wird die menschliche Neigung thematisiert, vorschnell Muster und Zusammenhänge wahrzunehmen, obwohl diese nicht immer der Wirklichkeit entsprechen. Das Medium regt somit zu kritischem Denken und reflektiertem Urteilen an.
Wie findet man heraus, ob es sich um eine Ursache oder um eine Wirkung handelt? Die Antwort findest du hier. Zusammengefasst ist Kausalität eine Ursache-Wirkung-Beziehung, also eine Untersuchung von Variablen darauf, was auf was folgt. Wenn wir zwei Variablen haben, dann gibt es 4 Möglichkeiten für die Abfolge:
Variable 1 führt zu Variable 2.
Variable 2 führt zu Variable 1.
Eine andere Variable 3 führt zu Variable 1 und 2.
Oder eine Mischung aus den oberen Möglichkeiten besteht. Kausalität darf man nicht mit Korrelation verwechseln. Korrelation: Es besteht ein Zusammenhang, aber wir haben keine Ahnung welcher. Kausalität: Es besteht ein genauerer Zusammenhang in Form einer Abfolge (1 führt zu 2 o.Ä.)