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Kirche-und-Leben

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Wohin mit meiner, deiner Trauer?

Veröffentlichung:28.11.2013

Das vorliegende Video behandelt das Thema Trauer aus einer seelsorglichen und theologischen Perspektive. Eine Pastoralreferentin und Supervisorin schildert eindrücklich, wie Menschen mit Verlusten und insbesondere mit dem Tod nahestehender Personen umgehen können. Im Mittelpunkt stehen die Wahrnehmung und Zulassung von Trauergefühlen, die Bedeutung des Ausdrucks von Schmerz sowie die Erfahrung, dass Trauer oft mit Einsamkeit und Rückzug verbunden ist. Das Video hebt hervor, wie wichtig konkrete Unterstützung durch andere Menschen sein kann und welche Rolle Rituale, Naturerfahrungen, Literatur, Lyrik und Spiritualität im Trauerprozess spielen. Darüber hinaus wird die christliche Perspektive auf Trauer entfaltet, indem Gebet als Möglichkeit beschrieben wird, Klage, Wut, Verzweiflung und Hoffnung vor Gott auszudrücken. Das Medium vermittelt damit einen einfühlsamen Zugang zu den Erfahrungen von Verlust, Abschied und Trost.

„Wenn dein Herz dir glüht und nichts verrät, dann schafft er drinnen". Für Monika Stammen ist dieser Satz aus einem Gedicht von Rainer Maria Rilke sehr tröstlich. Aber auch ein Spaziergang im Wald kann Trauernden helfen, denn die Natur vermittele unterbewusst das Gefühl: „Du bist nicht alleine", sagt die Trauerbegleiterin und langjährige Klinikseelsorgerin aus Münster, die gebürtig vom Niederrhein stammt. Was kann ich tun für andere in ihrer Trauer? In einer dreiteiligen Video-Serie auf kirchensite.de kommen Experten zu Wort, die kein Blatt vor den Mund nehmen, wenn es um Sterben, Tod und Trauer geht. Monika Stammen arbeitet auch als Supervisorin. Sie spricht im kirchensite.de über konkrete Angebote im Trauerprozess.


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Für den Religionsunterricht bietet das Video zahlreiche Anknüpfungspunkte für die Behandlung existenzieller Fragen, die viele Lernende unmittelbar oder mittelbar betreffen. Es eignet sich besonders für Unterrichtseinheiten zu Tod, Trauer, Trost, Hoffnung, Ritualen, Seelsorge, Spiritualität und christlichen Vorstellungen von Gottes Nähe in Krisenzeiten. Das Video kann als sensibler Gesprächsanlass dienen, um über unterschiedliche Formen von Verlust nachzudenken, etwa durch Tod, Trennung, Abschied oder das Scheitern von Lebensplänen. Dabei sollte die Lehrkraft einen geschützten Raum schaffen, in dem persönliche Erfahrungen freiwillig eingebracht werden können. Methodisch bieten sich Gesprächskreise, Schreibimpulse, Tagebucheinträge, kreative Ausdrucksformen, Bildbetrachtungen oder die Analyse von Gedichten und literarischen Texten an. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit der Frage, welche Bedeutung Rituale für die Verarbeitung von Verlusten haben und welche Rolle Gemeinschaft, Natur und Spiritualität als Ressourcen in Krisenzeiten spielen können. Aus religionspädagogischer Sicht eröffnet das Medium die Möglichkeit, biblische Klagepsalmen, Gebete oder Trostgeschichten mit den dargestellten Erfahrungen zu verbinden. Die Lernenden können reflektieren, welche Formen des Trostes hilfreich sein können, wie Menschen mit Schmerz umgehen und welche Bedeutung Hoffnung und Vertrauen im Angesicht von Verlust besitzen. Das Video fördert dabei Empathiefähigkeit, Selbstreflexion, emotionale Bildung und die Fähigkeit, über existenzielle Erfahrungen sprachfähig zu werden.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe II | E2 Gotteswort im Menschenwort – Themen der Bibel und ihre Aneignung

E2.3 Ausblicke auf das Ende.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8.2 Einsamkeit, Trennung und Tod: Gefährdungen des Lebens – Erlösung im Glauben.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Leid wahrnehmen - Trennungserfahrungen

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 1. Sterben und Tod, Erlösung und Auferstehung.

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