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Uni Auditorium - Wissen online

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Utilitarismus

Veröffentlichung:1.1.1970

Das Video bietet einen umfassenden Überblick über zentrale Gerechtigkeitstheorien der politischen Philosophie und stellt verschiedene Antworten auf die Frage vor, wie eine gerechte Gesellschaft gestaltet werden kann. Ausgehend von der Theorie der Gerechtigkeit von John Rawls werden wichtige Gegenpositionen erläutert. Der Kommunitarismus von Michael Walzer betont die Bedeutung von Gemeinschaft, Kultur und Tradition für das Verständnis von Gerechtigkeit. Der Utilitarismus orientiert sich am größtmöglichen Nutzen beziehungsweise Glück für die größtmögliche Zahl von Menschen. Die Tugendethik, vertreten unter anderem durch Aristoteles und Martha Nussbaum, rückt das gute Leben und die moralische Entwicklung des einzelnen Menschen in den Mittelpunkt. Schließlich wird mit Jacques Derrida eine dekonstruktivistische Perspektive vorgestellt, die auf die Grenzen aller allgemeinen Gerechtigkeitskonzepte aufmerksam macht und betont, dass vollkommene Gerechtigkeit niemals endgültig erreicht werden kann. Das Video verdeutlicht die Vielfalt philosophischer Zugänge und zeigt, dass Gerechtigkeit ein komplexes und bis heute umstrittenes Thema bleibt.

Dieses Video beschreibt das Verständnis von Gerechtigkeit im Utilitarismus verglichen mit Ideen des Kommunitarismus und anderen gesellschaftlichen Konzepten bei Rawls, Bentham, Mill und anderen.

Mit der Theorie der Gerechtigkeit von John Rawls 1971 ist die politische Philosophie wieder salonfähig geworden im weiten Feld philosophischer Debatten. Was Gerechtigkeit aber genau bedeutet das ist alles andere als unumstritten. Kann Gerechtigkeit als ein einheitliches Prinzip gefasst werden oder gibt es Gerechtigkeit nur im Plural? Bezieht sich Gerechtigkeit mehr auf die Handlung des Einzelnen oder ist sie ein Bewertungsraster für politische Institutionen?

Die Vorlesung zeigt die politische Philosophie der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und gibt eine Antwort auf die Ausgangsfrage: Welches Verständnis von Gerechtigkeit kann überzeugen?

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Für den Religionsunterricht eignet sich das Video hervorragend für Unterrichtseinheiten zu Ethik, Sozialethik, Menschenwürde, Verantwortung und Gerechtigkeit in der Sekundarstufe. Die Lernenden können zunächst eigene Vorstellungen von Gerechtigkeit entwickeln und diese mit den vorgestellten philosophischen Ansätzen vergleichen. Besonders gewinnbringend ist eine arbeitsteilige Gruppenarbeit, in der einzelne Gruppen jeweils eine Theorie erarbeiten und deren Menschenbild, Gerechtigkeitsverständnis sowie Stärken und Schwächen analysieren. Anschließend können die Positionen in einer Podiumsdiskussion oder einem philosophischen Streitgespräch miteinander ins Gespräch gebracht werden. Methodisch bieten sich Fallanalysen zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Armut, Migration, Bildungsgerechtigkeit, Klimagerechtigkeit oder globaler Ungleichheit an. Die Lernenden prüfen dabei, wie Vertreter der verschiedenen Theorien diese Probleme beurteilen würden. Darüber hinaus eröffnet das Medium zahlreiche Möglichkeiten für den Vergleich mit christlichen Vorstellungen von Gerechtigkeit. Biblische Konzepte wie Nächstenliebe, Solidarität, Bewahrung der Schöpfung und die besondere Verantwortung gegenüber Benachteiligten können den philosophischen Positionen gegenübergestellt werden. Das Video fördert die ethische Urteilsbildung, die Fähigkeit zum Perspektivwechsel sowie die Kompetenz, komplexe gesellschaftliche Fragestellungen differenziert zu analysieren. Zugleich macht es deutlich, dass demokratische Gesellschaften auf den ständigen Dialog über Gerechtigkeit angewiesen sind und dass unterschiedliche Perspektiven eine Bereicherung für diesen Diskurs darstellen können.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

E1.3 Aspekte christlicher Anthropologie.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 1. Grundzüge christlicher Moral im Kontext philosophischer Ethik.

12.2 / 2. Glückssuche und Sinngebung als Aufgabe und Ziel des Lebens.

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 2. Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit – eine Herausforderung an die Christen.

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