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Uni Auditorium - Wissen online

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Was kann ich wissen ?

Veröffentlichung:31.8.2015

Das Video widmet sich den erkenntnistheoretischen Überlegungen von Immanuel Kant und der grundlegenden Frage: Was kann der Mensch überhaupt wissen? In einem dialogischen Gespräch werden zentrale Gedanken aus Kants Erkenntnistheorie erläutert. Dabei wird gezeigt, dass Wissen nicht allein aus Wahrnehmungen entsteht, sondern immer das Zusammenspiel von Erfahrung und begrifflichem Denken voraussetzt. Das Video erklärt Kants Kritik an einer unreflektierten Metaphysik und seine Forderung, zunächst die Bedingungen menschlicher Erkenntnis zu untersuchen. Darüber hinaus werden aktuelle Bezüge zur digitalen Gesellschaft hergestellt. Themen wie Informationsflut, soziale Medien, Internetquellen, Wahrheit, Fake News und kritische Urteilsfähigkeit werden mit Kants Aufklärungsverständnis verbunden. Das Medium macht deutlich, dass Erkenntnis nicht einfach aus der Verfügbarkeit von Informationen entsteht, sondern eine kritische Prüfung von Quellen, Begriffen und Wahrnehmungen erfordert.

Die Erkenntnistheorie ist ein wesentlicher Zweig der Philosophie. Über das Prägen von Begriffen können Zusammenhänge erfasst und festgehalten werden. Dann kann mit einem neuen Begriff ein weiterer komplizierter Prozess erschlossen und dazu ein weiterer Begriff geprägt werden. So wird eine Erfahrung nach der anderen rational erklärt.

Dialog über einen kritischen Geist. World wide web, so heißt heute die Lösung für die meisten Probleme heutzutage. Ein kurzer Blick ins Internet und schon ist die Frage gelöst. So könnte man auch Immanuel Kants Projekt der Philosophie nennen:

Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Damit hat Kant die Philosophie auf den Punkt gebracht. Seine Antworten darauf haben auch nach über 200 Jahren im 21. Jahrhundert eine große Bedeutung.

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Für den Religionsunterricht bietet das Video zahlreiche Anknüpfungspunkte für die Behandlung der Themen Aufklärung, Wahrheit, Wissen, Glaube, Vernunft und Medienkompetenz. Besonders geeignet ist das Medium für die gymnasiale Oberstufe sowie für fächerübergreifende Unterrichtsvorhaben mit Philosophie oder Sozialwissenschaften. Als Einstieg kann die provokante Frage dienen, ob Menschen heute tatsächlich mehr wissen als frühere Generationen, nur weil ihnen mehr Informationen zur Verfügung stehen. Die Lernenden können zunächst eigene Erfahrungen mit digitalen Medien, Suchmaschinen und sozialen Netzwerken reflektieren. Anschließend bietet sich eine Analyse zentraler Aussagen Kants an, insbesondere seiner Forderung nach kritischer Prüfung von Erkenntnisansprüchen. Methodisch eignen sich Quellenanalysen, philosophische Gespräche, Debatten oder die Untersuchung aktueller Beispiele von Desinformation und digitaler Manipulation. Besonders gewinnbringend ist die Verbindung zu religiösen Fragestellungen. Die Lernenden können diskutieren, welche Grenzen menschliches Wissen besitzt und welche Rolle Glaube dort spielt, wo eindeutige empirische Erkenntnis nicht möglich ist. Ebenso lassen sich Fragen nach Gott, Freiheit, Wahrheit und Verantwortung im Umgang mit Wissen thematisieren. Das Video fördert die Fähigkeit der Lernenden, Informationen kritisch zu bewerten, zwischen Wissen und Meinung zu unterscheiden und die Bedeutung von Vernunft für demokratische Gesellschaften zu erkennen. Zugleich eröffnet es einen Zugang zur Frage, wie Aufklärung im digitalen Zeitalter gelingen kann und welche Verantwortung jeder Mensch für die eigene Urteilsbildung trägt.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.1 Moralisch argumentieren – Modelle der Ethik.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 2. Glückssuche und Sinngebung als Aufgabe und Ziel des Lebens.

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