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Uni Auditorium - Wissen online

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Was soll ich tun ?

Veröffentlichung:2.9.2015

Das Video behandelt die zweite Grundfrage der Philosophie Immanuel Kants: „Was soll ich tun?“ Im Mittelpunkt steht die Entwicklung einer vernunftbasierten Ethik, die unabhängig von persönlichen Interessen, Gefühlen oder individuellen Vorlieben gelten soll. Der Vortrag erläutert Kants Verständnis des guten Willens als Grundlage moralischen Handelns und führt in den kategorischen Imperativ ein. Anhand anschaulicher Beispiele wird gezeigt, wie Menschen ihre Handlungen daraufhin prüfen können, ob die zugrunde liegenden Regeln für alle Menschen gelten könnten. Darüber hinaus werden zentrale Gedanken zur Menschenwürde, zum Menschen als Selbstzweck sowie zur Bedeutung von Pflicht, Freiheit und Verantwortung vorgestellt. Das Gespräch schlägt zugleich Brücken zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen und verdeutlicht die bleibende Aktualität von Kants Ethik für Fragen der Politik, Wirtschaft, Bildung und des zwischenmenschlichen Zusammenlebens.

Dialog über einen kritischen Geist. World wide web, so heißt heute die Lösung für die meisten Probleme heutzutage. Ein kurzer Blick ins Internet und schon ist die Frage gelöst. So könnte man auch Immanuel Kants Projekt der Philosophie nennen:

Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Damit hat Kant die Philosophie auf den Punkt gebracht. Seine Antworten darauf haben auch nach über 200 Jahren im 21. Jahrhundert eine große Bedeutung.


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Für den Religionsunterricht bietet das Video vielfältige Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit ethischen Grundfragen. Es eignet sich insbesondere für Unterrichtseinheiten zu Gewissen, Verantwortung, Menschenwürde, Freiheit, moralischer Urteilsbildung und christlicher Ethik in der gymnasialen Oberstufe. Als Einstieg können die Lernenden alltägliche Situationen diskutieren, in denen sie vor moralischen Entscheidungen stehen. Anschließend lässt sich die Frage entwickeln, ob moralisches Handeln von Gefühlen, Interessen oder vernünftigen Prinzipien bestimmt werden sollte. Besonders geeignet ist die Arbeit mit konkreten Fallbeispielen, die mithilfe des kategorischen Imperativs analysiert werden. Die Lernenden können unterschiedliche Handlungsmaximen formulieren und prüfen, ob diese verallgemeinerbar sind. Ebenso bietet das Video einen hervorragenden Zugang zur Diskussion über die Würde des Menschen. Die Lernenden können untersuchen, in welchen gesellschaftlichen Bereichen Menschen möglicherweise nur als Mittel zum Zweck betrachtet werden und welche Folgen dies für soziale Gerechtigkeit, Arbeitswelt, Pflege, Wirtschaft oder Politik hat. Im Religionsunterricht eröffnen sich darüber hinaus Verbindungen zur biblischen Ethik, zur Goldenen Regel, zum Doppelgebot der Liebe sowie zum christlichen Verständnis von Menschenwürde und Nächstenliebe. Methodisch eignen sich ethische Dilemmadiskussionen, Debatten, philosophische Gespräche, Rollenanalysen, Schreibgespräche oder die Entwicklung eigener Handlungsmaximen. Das Medium fördert die Fähigkeit der Lernenden, moralische Entscheidungen zu reflektieren, die Perspektive anderer einzunehmen und die Bedeutung universeller ethischer Prinzipien für ein gerechtes Zusammenleben zu erkennen. Gleichzeitig regt es zur kritischen Selbstprüfung an und unterstützt die Entwicklung eines verantwortungsbewussten und reflektierten Handelns.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

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Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 2. Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit – eine Herausforderung an die Christen.

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