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Was machst du mit deinem Leben?

Veröffentlichung:3.7.2021

Das Video setzt sich mit der Frage auseinander, welchen Sinn das menschliche Leben besitzt und wie Menschen ihre begrenzte Lebenszeit gestalten können. Ausgangspunkt ist eine Reaktion auf ein populäres Video des Kanals „Kurzgesagt“, das das menschliche Leben anhand einer begrenzten Anzahl von Lebenswochen betrachtet und dazu anregt, die eigene Zeit bewusst zu nutzen. Der Referent würdigt die grundlegende Botschaft der Wertschätzung des Lebens, entwickelt jedoch eine christliche Gegenperspektive. Er argumentiert, dass das menschliche Leben nicht allein auf die biologisch begrenzte Lebensspanne reduziert werden kann, sondern in einen größeren Horizont eingebettet ist. Themen wie Ewigkeit, Berufung, Hoffnung, Gottes Liebe, Verantwortung und die Bedeutung des eigenen Lebens für andere Menschen stehen dabei im Mittelpunkt. Das Video regt dazu an, über die eigene Lebensgestaltung, den Sinn des Daseins und die Frage nach einem größeren Zusammenhang des Lebens nachzudenken.

Vor zwei Monaten hat der YouTube Channel „Kurzgesagt“ ein Video gepostet, in dem es darum geht mit Tod, Sinn des Lebens und was man mit dieser wertvollen Zeit überhaupt anfangen soll gepostet: „Was machst du mit deinem Leben? Eine Perspektive“ Der Sprecher betont, dass Lebenszeit kostbar ist und stellt eine statistische Betrachtung der durchschnittlichen Lebensdauer vor. Er diskutiert, wie die Perspektive auf das Leben variieren kann, insbesondere aus einer optimistischen und realistischen Sichtweise. Der Sprecher hebt hervor, dass aus seiner christlichen Perspektive das Leben mehr als nur die 5200 Wochen umfassen kann, da es mit einer ewigen Perspektive verbunden ist. Er widerspricht der Idee, dass das Universum das Leben beeinflusst, und betont, dass das Leben ein Geschenk ist. Der Sprecher schließt mit dem Fazit, dass das Leben nicht nur für sich selbst, sondern auch für etwas Größeres, wie das Reich Gottes, investiert werden kann.


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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe I und II in Unterrichtseinheiten zu den Themen Sinn des Lebens, Lebensgestaltung, Hoffnung, Ewigkeit, Gottesbild, Anthropologie, Berufung und christliche Zukunftsperspektiven. Die zentrale Frage „Was mache ich mit meinem Leben?“ besitzt eine hohe Lebensweltrelevanz und berührt grundlegende Erfahrungen und Zukunftsfragen der Lernenden.

Als motivierender Einstieg kann die Klasse die Frage diskutieren, was sie tun würden, wenn sie wüssten, dass ihnen nur noch wenige Jahre oder wenige Wochen Lebenszeit bleiben. Alternativ kann die Vorstellung einer begrenzten Anzahl von Lebenswochen visualisiert werden, indem die Lernenden eine Zeitleiste ihres bisherigen und erwarteten Lebens erstellen. Dadurch wird unmittelbar erfahrbar, wie kostbar Zeit wahrgenommen wird und welche Prioritäten Menschen setzen.

Während der Arbeit mit dem Video können verschiedene Beobachtungsaufträge vergeben werden. Eine Gruppe untersucht die Perspektive des ursprünglichen Kurzgesagt Videos auf den Sinn des Lebens. Eine zweite Gruppe arbeitet die christliche Gegenposition heraus. Eine dritte Gruppe sammelt Aussagen über Hoffnung, Zukunft und Ewigkeit. Anschließend können die Ergebnisse miteinander verglichen und bewertet werden.

Besonders geeignet ist das Medium für philosophische und theologische Diskussionen. Die Lernenden können der Frage nachgehen, ob der Wert des Lebens allein aus seiner Begrenztheit entsteht oder ob er darüber hinaus in Beziehungen, Verantwortung, Glauben oder Transzendenz begründet liegt. Dabei lassen sich unterschiedliche weltanschauliche Positionen gegenüberstellen und kritisch reflektieren.

Methodisch bietet sich eine Positionierungsmethode an. Aussagen wie „Das Leben hat nur den Sinn, den ich ihm selbst gebe“ oder „Das Leben erhält seinen Sinn durch Gott“ können auf einer Zustimmungsskala diskutiert werden. Dadurch werden unterschiedliche Sichtweisen sichtbar und Gesprächsanlässe geschaffen.

Für die Oberstufe eignet sich eine Vertiefung durch den Vergleich mit philosophischen Positionen etwa von Viktor Frankl, Albert Camus oder Jean Paul Sartre. Ebenso können biblische Texte zur Berufung des Menschen, zur Hoffnung auf das Reich Gottes oder zur christlichen Auferstehungshoffnung herangezogen werden. Besonders fruchtbar ist dabei die Frage, wie sich das Verständnis von Zeit und Endlichkeit verändert, wenn das Leben in einem religiösen Horizont betrachtet wird.

Das Video fördert die Fähigkeit der Lernenden, existenzielle Fragen zu reflektieren, unterschiedliche Weltdeutungen zu analysieren und eigene Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Lebens zu entwickeln. Es verbindet philosophische Reflexion mit theologischen Perspektiven und eröffnet Räume für persönliche Auseinandersetzungen mit Zukunft, Hoffnung und Verantwortung.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Verantwortung für das Leben. Menschenwürde und Gottesebenbildlichkeit.

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.1a Sehnsucht nach einem erfüllten Leben. Sinn und Lebensglück.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 2. Glückssuche und Sinngebung als Aufgabe und Ziel des Lebens.

12.2 / 7. Wie sollen/wollen wir leben?.

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