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Renovabis

Renovabis

Engagiert für den Frieden in unfriedlichen Zeiten

Veröffentlichung:1.4.2024

Die Renovabis Pfingstaktion 2024 trägt das Motto "Damit Frieden wächst - DU machst den Unterschied". Dieser Bericht ist ein Videobeispiel für die Aktion.

Moldau, ein Land in einer spannungsgeladenen Region Europas, kämpft mit einem eingefrorenen Konflikt zwischen Transnistrien und Moldau. Doch die katholische Kirche bietet Hoffnung und Hilfe.

In Tiraspol hat die Kirche nach der Sowjetzeit Fuß gefasst und hilft denjenigen, die unter den Folgen des Konflikts leiden. Das Kinderzentrum Petruschka bietet seit über 18 Jahren eine Notunterkunft für Straßenkinder. Die Caritas versucht, mit mobilen Teams Flüchtlingen zu helfen und einen Beitrag zum inneren Frieden zu leisten.

Das Medium führt in die Republik Moldau und die Konfliktregion Transnistrien, die sich nach dem Zerfall der Sowjetunion von Moldau abgespalten hat. Im Mittelpunkt stehen die sozialen, politischen und humanitären Herausforderungen eines Landes, das bis heute unter den Folgen von Krieg, Armut und gesellschaftlichen Spannungen leidet. Anhand konkreter Beispiele wird gezeigt, wie die katholische Kirche und die Caritas Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützen. Vorgestellt werden unter anderem das Kinderzentrum Petruschka für Straßenkinder in Tiraspol, Hilfsangebote für Geflüchtete aus der Ukraine sowie Projekte zur Friedensförderung und Stärkung gesellschaftlicher Resilienz. Das Medium verdeutlicht, wie kirchliches Engagement konkrete Nächstenliebe verwirklicht und Menschen Hoffnung, Schutz und Perspektiven eröffnet. Zugleich wird die Bedeutung internationaler Solidarität und Partnerschaften für Friedensarbeit und soziale Entwicklung hervorgehoben.

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Für den Religionsunterricht bietet das Medium vielfältige Anknüpfungspunkte. Es eignet sich besonders für die Themen Frieden, Gerechtigkeit, Nächstenliebe, Diakonie, kirchliches Handeln in Krisengebieten, Menschenwürde, Solidarität und Verantwortung in der Einen Welt. Die Lernenden können zunächst die historische und politische Situation Moldaus sowie den Konflikt um Transnistrien recherchieren und analysieren. Anschließend bietet sich eine Diskussion über die Frage an, welchen Beitrag Religion und Kirche in Konfliktregionen leisten können. Das Beispiel des Kinderzentrums Petruschka ermöglicht eine Auseinandersetzung mit Kinderrechten, sozialer Ungleichheit und den Folgen von Krieg für junge Menschen. In arbeitsteiligen Gruppen können die Lernenden verschiedene Hilfsprojekte untersuchen und deren Bedeutung für Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt bewerten. Ebenso eignet sich das Medium für ethische Urteilsbildungsprozesse, etwa anhand der Leitfrage, ob Friedensarbeit bereits dort beginnt, wo Menschen konkrete Hilfe erfahren. Kreative Zugänge können durch das Verfassen von Tagebucheinträgen aus der Perspektive eines Straßenkindes, eines Flüchtlings oder eines Mitarbeitenden der Caritas eröffnet werden. Auch die Analyse des Leitwortes „Damit Frieden wächst. Du machst den Unterschied.“ bietet Möglichkeiten zur Reflexion über persönliches Engagement und gesellschaftliche Verantwortung. Durch die Verbindung von politischen, sozialen und religiösen Perspektiven fördert das Medium Empathie, Perspektivwechsel, globale Verantwortung und die Fähigkeit, christliche Werte auf aktuelle Herausforderungen anzuwenden.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7G.3 Gott will die Befreiung. Exodus: Geschenk und Auftrag.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7.1 Protestieren und Aufbegehren: Prophetisches Handeln.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Gott ruft Menschen in seinen Dienst

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