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Prof. Dr. Harald Seubert

Prof. Dr. Harald Seubert

Wahrheit ist nicht dekonstruierbar: Kritik am Postevangelikalismus

Veröffentlichung:5.1.2021

Das Video setzt sich kritisch mit dem sogenannten Postevangelikalismus auseinander und diskutiert dessen Verhältnis zu Bibelverständnis, theologischer Autorität, Glaubensgewissheit und gesellschaftlichen Entwicklungen. Ausgehend vom Bibelwort „In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden“ wird die Frage gestellt, wie christlicher Glaube in einer sich wandelnden Kultur Orientierung geben kann. Der Referent vertritt die Position, dass die Heilige Schrift als verbindliches Wort Gottes verstanden werden müsse und warnt vor theologischen Ansätzen, die seiner Auffassung nach menschliche Erfahrungen, Gefühle oder kulturelle Strömungen über die biblische Offenbarung stellen. Dabei werden Themen wie Wahrheit, Gewissheit, Sünde, Mission, Evangelisation, Moderne, Spiritualität und Gottes Autorität ausführlich behandelt.

Postevangelikalismus möchte das Rad neu erfinden. Sein Kategorischer Imperativ lautet, dass Evangelikale die Postmoderne umarmen müssen. Von Sünde, Gericht und Gnade ist nicht die Rede, vielmehr von einer „symbolic revelation“, nicht von Mission, sondern von Transformation, nicht von den unhintergehbaren Lehren christlichen Glaubens, sondern von Surfen und Tanzen auf Sinnsuche.

Diesem, für viele süßen Gift soll in Klarheit und Liebe zur Wahrheit entgegengetreten werden.

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Für den Religionsunterricht eignet sich das Video insbesondere für die Oberstufe im Rahmen der Themen Religion und Moderne, Bibelverständnis, Fundamentalismus, Evangelikalismus, religiöse Identität oder Hermeneutik. Da das Video eine deutlich positionierte theologische Perspektive vertritt, sollte es nicht als neutrale Darstellung, sondern als bewusstes Beispiel innerchristlicher Debatten verwendet werden. Die Lernenden können zunächst zentrale Aussagen des Referenten herausarbeiten und deren Argumentationsstruktur analysieren. Anschließend bietet sich ein Vergleich mit anderen theologischen Positionen an, etwa mit liberaler Theologie, postmodernen Ansätzen, evangelikalen Strömungen oder gegenwärtigen Formen religiöser Spiritualität. Besonders gewinnbringend ist die Frage, welche Rolle Autorität, Tradition, persönliche Erfahrung und kritisches Denken im Glauben spielen. Methodisch können Pro und Contra Debatten durchgeführt werden, in denen unterschiedliche Positionen vertreten und begründet werden. Ebenso eignet sich das Medium zur Analyse religiöser Sprache und rhetorischer Strategien, da mit Begriffen wie Wahrheit, Zeitgeist, Offenbarung, Umkehr oder Gottes Wort gearbeitet wird. In einem weiterführenden Schritt können die Lernenden untersuchen, wie religiöse Gemeinschaften auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren und welche Chancen und Herausforderungen daraus entstehen. Das Video fördert die Urteilsfähigkeit, die Fähigkeit zur theologischen Argumentation sowie die Reflexion über die Vielfalt christlicher Glaubensverständnisse in der Gegenwart.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q2 Gott – verborgen und offenbar

Q2.3 Religionskritik – Bestreitung der Vernünftigkeit des Gottesglaubens.

Sekundarstufe II | Q4 Kirche – Gemeinde Jesu Christi

Q4.5 Fragen an Kirche – umstrittene Kirche.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 4. Das Selbstverständnis von Kirche und sein Wandel unter dem Anspruch und der Herausforderung durch die Moderne.

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 3. Pluralität der Lebensformen: Dasein für andere und mit anderen.

13 / 7. Zukunft der Glaubenden.

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