Das Video setzt sich kritisch mit dem sogenannten Postevangelikalismus auseinander und diskutiert dessen Verhältnis zu Bibelverständnis, theologischer Autorität, Glaubensgewissheit und gesellschaftlichen Entwicklungen. Ausgehend vom Bibelwort „In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden“ wird die Frage gestellt, wie christlicher Glaube in einer sich wandelnden Kultur Orientierung geben kann. Der Referent vertritt die Position, dass die Heilige Schrift als verbindliches Wort Gottes verstanden werden müsse und warnt vor theologischen Ansätzen, die seiner Auffassung nach menschliche Erfahrungen, Gefühle oder kulturelle Strömungen über die biblische Offenbarung stellen. Dabei werden Themen wie Wahrheit, Gewissheit, Sünde, Mission, Evangelisation, Moderne, Spiritualität und Gottes Autorität ausführlich behandelt.
Postevangelikalismus möchte das Rad neu erfinden. Sein Kategorischer Imperativ lautet, dass Evangelikale die Postmoderne umarmen müssen. Von Sünde, Gericht und Gnade ist nicht die Rede, vielmehr von einer „symbolic revelation“, nicht von Mission, sondern von Transformation, nicht von den unhintergehbaren Lehren christlichen Glaubens, sondern von Surfen und Tanzen auf Sinnsuche.
Diesem, für viele süßen Gift soll in Klarheit und Liebe zur Wahrheit entgegengetreten werden.