RU-digitalRU-digital-logo
Prof. Dr. Harald Seubert

Prof. Dr. Harald Seubert

Fichte III: Der Grund im Bewusstsein

Veröffentlichung:7.9.2021

Das Video beleuchtet die Entwicklung der Philosophie Johann Gottlieb Fichtes von seiner frühen Freiheitsphilosophie bis zu seinen späten wissenschaftstheoretischen und religiös geprägten Überlegungen. Ausgangspunkt ist Fichtes Verständnis des Ich als Grundprinzip aller Erkenntnis und Freiheit. Gezeigt wird, wie seine Philosophie die politischen und geistigen Aufbrüche der Zeit beeinflusste und insbesondere die Ideale der Französischen Revolution aufgriff. Darüber hinaus thematisiert das Video den sogenannten Atheismusstreit, der zu Fichtes Entlassung aus Jena führte. Im weiteren Verlauf wird deutlich, wie Fichte sein Denken zunehmend verändert und von der Konzentration auf das Ich zu einer Philosophie des Absoluten gelangt. Seine späten Wissenschaftslehren beschäftigen sich mit dem Verhältnis von Selbstbewusstsein, Wahrheit, Gott, Erkenntnis und Wirklichkeit. Dabei treten Bezüge zur christlichen Mystik, zum Johannesevangelium und zur Frage nach dem göttlichen Ursprung des Bewusstseins hervor. Das Video vermittelt so einen umfassenden Einblick in die Entwicklung eines der bedeutendsten Vertreter des Deutschen Idealismus.



Products

Für den Religionsunterricht eignet sich das Video besonders für die gymnasiale Oberstufe im Rahmen von Unterrichtseinheiten zu Religionsphilosophie, Anthropologie, Freiheit, Mystik und Deutschem Idealismus. Lernende können zunächst Fichtes Verständnis von Freiheit und Selbstbestimmung analysieren und mit christlichen Vorstellungen von Freiheit, Berufung und Verantwortung vergleichen. Besonders ergiebig ist die Auseinandersetzung mit der Frage, ob das menschliche Ich der letzte Grund der Wirklichkeit sein kann oder ob ihm ein tieferer Ursprung vorausliegt. Die Entwicklung Fichtes vom autonomen Ich hin zu einer Philosophie des Absoluten eröffnet dabei wichtige Zugänge zu theologischen Fragestellungen nach Gott, Schöpfung und Transzendenz. Ebenso lassen sich die Bezüge zur Mystik nutzen, um unterschiedliche Formen religiöser Erfahrung und Gotteserkenntnis zu untersuchen. Die Diskussion um den Atheismusstreit bietet zudem Gelegenheit, über das Verhältnis von Philosophie, Religion und gesellschaftlicher Verantwortung nachzudenken. Methodisch eignen sich philosophische Gespräche, Textarbeit, Vergleiche zwischen philosophischen und theologischen Positionen, Debatten sowie kreative Reflexionsaufgaben zur Frage nach Identität und Selbstbewusstsein. Das Video fördert die Fähigkeit, komplexe philosophische und religiöse Fragestellungen zu erschließen und unterschiedliche Konzepte von Freiheit, Wahrheit und Gotteserkenntnis kritisch zu reflektieren.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

E1.2 Anthropologie und Religion.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 6. Der Mensch als das sich transzendierende Wesen.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern Datenschutz.