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Missio Magazin

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Starke Frauen

Veröffentlichung:1.1.2023

Das Video stellt starke Frauen aus unterschiedlichen Regionen der Welt in den Mittelpunkt und beleuchtet ihre Lebenswirklichkeit im Spannungsfeld von Menschenrechten, Gerechtigkeit und gesellschaftlichem Engagement. Anhand von Reportagen, Interviews und Hintergrundberichten werden Themen wie Bildung, Armut, Migration, politische Teilhabe, Gewalt gegen Frauen, Genitalverstümmelung, Frauenrechte und nachhaltige Entwicklung behandelt. Gleichzeitig werden Frauen vorgestellt, die sich trotz schwieriger Lebensbedingungen für ihre Familien, ihre Gemeinschaften und gesellschaftliche Veränderungen einsetzen. Das Medium zeigt eindrucksvoll, dass Geschlechtergerechtigkeit eine weltweite Herausforderung bleibt und dass engagierte Frauen entscheidend zur Entwicklung gerechter, friedlicher und nachhaltiger Gesellschaften beitragen.

Die Anregung "Starke Frauen" ist ein Missioheft mit 52 Seiten zum Thema Frauenrechte Weltweit. Die Zeitschrift behandelt verschiedene Themen rund um Frauenrechte und -rollen weltweit. Sie beginnt mit einem Artikel über die wichtige Rolle von Frauen in der indischen Baumwollindustrie. Es folgt ein Interview mit Dr. Eiman Tahir, die Frauen betreut, die von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen sind. In der Rubrik "Facetten International" werden Themen wie die Entführung eines Priesters in Mali, die globale Aufrüstung, der Afrika-Preis für Omikron-Forscher und Hoffnungen für den Südsudan behandelt. Ein weiteres Interview mit Katharina Masoud beleuchtet die weltweite Situation von Frauen, indem die Amnesty-Expertin für Geschlechtergerechtigkeit Schlaglichter setzt.

Der Abschnitt "Vor Ort: Weltweit" berichtet über starke Frauen, die ihre Gesellschaften voranbringen und mutig gegen Diskriminierung kämpfen. "Blickwechsel" stellt zwei starke Frauen in der Forschung vor: die Wissenschaftsjournalistin und Autorin Mai Thi Nguyen-Kim sowie die Infektionsbiologin Francine Ntoumi. In der Satire-Rubrik äußert Christl Sittenauer ihre Erleichterung darüber, nicht in Zeiten gelebt zu haben, als Tanten noch "unter die Haube" gebracht werden mussten. Ein weiterer Artikel beschreibt, wie Frauen und Ordensschwestern das Dorf Koshidekha durch Wasserkraftprojekte voranbringen.

Ein Schwerpunktartikel widmet sich dem Thema Femizid, der Tötung von Frauen, weil sie Frauen sind. Unter "Missio für Menschen" werden Veranstaltungen zum Weltfrauentag und Praktikumsmöglichkeiten im Weltmissionsmonat angekündigt.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe und kann in den Themenfeldern Menschenwürde, Gerechtigkeit, Menschenrechte, Solidarität, Eine Welt, Nachhaltigkeit, Geschlechtergerechtigkeit, christliche Verantwortung und kirchliches Engagement eingesetzt werden. Die vielfältigen Beispiele ermöglichen den Lernenden einen Perspektivwechsel und fördern die Auseinandersetzung mit globalen Lebensbedingungen sowie den unterschiedlichen Herausforderungen, denen Frauen weltweit begegnen. Dabei wird deutlich, dass Benachteiligung nicht ausschließlich individuelle Ursachen hat, sondern häufig durch gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Strukturen entsteht.

Zu Beginn kann anhand einzelner Fotografien oder ausgewählter Zitate aus dem Medium über die Frage nachgedacht werden, was Stärke bedeutet und welche Eigenschaften starke Menschen auszeichnen. Anschließend können die Lernenden Vermutungen über die dargestellten Lebenssituationen formulieren und diese mit den Informationen des Mediums vergleichen. Während der Erarbeitung bietet sich eine arbeitsteilige Gruppenarbeit an, in der verschiedene Themenfelder wie Bildung, politische Teilhabe, Migration, Armut, Gewalt gegen Frauen, Gesundheit oder kirchliches Engagement untersucht werden. Die Ergebnisse können in Form von Kurzvorträgen, digitalen Präsentationen oder Lernplakaten vorgestellt werden.

Im weiteren Verlauf können die Lernenden die dargestellten Lebensgeschichten mit den biblischen Vorstellungen von Gerechtigkeit, Nächstenliebe, Menschenwürde und dem Einsatz für Benachteiligte in Beziehung setzen. Ebenso bietet sich eine Auseinandersetzung mit den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen an, insbesondere mit dem Ziel der Geschlechtergerechtigkeit. Diskussionsaufgaben regen dazu an, die Verantwortung von Politik, Kirche, Gesellschaft und jeder einzelnen Person zu reflektieren. Kreative Arbeitsformen wie Rollenspiele, Interviews aus der Perspektive einer porträtierten Frau, das Verfassen eines persönlichen Briefes oder die Planung einer schulischen Aktion zum Weltfrauentag ermöglichen eine vertiefte Auseinandersetzung. Das Medium verbindet religiös ethische Fragestellungen mit globalem Lernen und stärkt Empathie, Urteilsfähigkeit sowie die Bereitschaft, sich für Menschenwürde, Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit einzusetzen.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.5 Zukunft der Erde, Zukunft des Menschen und kirchliche Positionen.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/1 Was ist der Mensch?

11.1 / 4. Der Mensch als Mann und Frau.

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 2. Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit – eine Herausforderung an die Christen.

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