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Missio Magazin

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Libanon: Wo geht‘s hier zur Zukunft?

Veröffentlichung:1.2.2024

Diese Anregung enthält das Missiomagazin "Libanon: Wo geht‘s hier zur Zukunft?" mit 52 Seiten.

Das missio Magazin 2 2024 widmet sich den Themen Hoffnung, Zukunft und weltkirchliche Solidarität in einer von Krisen geprägten Welt. Im Mittelpunkt steht eine eindrucksvolle Reportage aus dem Libanon, die den Alltag christlicher Familien in der Bekaa Ebene beschreibt. Wirtschaftlicher Zusammenbruch, Armut, Fluchtbewegungen und politische Unsicherheit prägen das Leben der Menschen, während kirchliche Gemeinden durch soziale Hilfe und gemeinschaftliches Engagement neue Hoffnung vermitteln. Eine weitere Reportage aus Deutschland zeigt anhand der Herstellung liturgischer Stoffe für afrikanische Kirchen die weltweite Vernetzung von Kirche und Wirtschaft. Ergänzt werden die Reportagen durch Interviews mit dem Afrikamissionar Ha Jo Lohre über seine Entführung in Mali sowie mit dem bayerischen Staatsminister Eric Beißwenger über internationale Zusammenarbeit mit Afrika. Weitere Beiträge greifen die Situation von Geflüchteten in Pakistan, politische Entwicklungen in Niger und Afrika, die Folgen von Migration sowie Bildungsprojekte und weltkirchliche Initiativen auf. Das Magazin verdeutlicht, wie christlicher Glaube Menschen in schwierigen Lebenslagen Orientierung, Hoffnung und Solidarität schenkt und zum verantwortlichen Handeln in einer global vernetzten Welt motiviert.

In der aktuellen Ausgabe des Magazins stehen verschiedene aktuelle Themen im Fokus. Viele Menschen aus Afghanistan, darunter auch Christen, sind von drohender Abschiebung betroffen. Ein weiteres Thema beleuchtet das Schicksal eines Afrika-Missionars, der ein Jahr lang in Mali entführt war. Besonders aufmerksam gemacht wird auf vergessene Krisen wie im Südsudan und den Welttag der Armen, der sich für die Stärkung von Frauen einsetzt. Zudem wird der inoffizielle bayrische Außenminister vorgestellt, der über das Engagement Bayerns in Afrika berichtet. Ein besonderer Bericht führt uns in die christlichen Dörfer der Bekaa-Ebene, wo die Frage "Gehen oder bleiben?" diskutiert wird. Ebenso thematisiert wird das Thema vernetzte Welten mit Beispielen aus digitalem Lernen und Recherche in Deutschland und im Irak. Die Autorin Negah Amiri reflektiert über Vor- und Nachteile von Namen, während ein Gastbeitrag von Bartholomäus Grill das traurige Phänomen des Bauernsterbens auf den Philippinen beleuchtet. Abgerundet wird die Ausgabe mit einem Beitrag über ein Stück Stoff, das als Symbol für die Globalisierung in Afrika steht.

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Das Medium eignet sich in besonderer Weise für den Religionsunterricht der Sekundarstufe, da es aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen mit zentralen Themen christlicher Ethik verbindet. Die eindrucksvollen Fotografien ermöglichen einen motivierenden Einstieg über Bildbetrachtungen, bei denen die Lernenden ihre Beobachtungen beschreiben und Fragen nach Hoffnung, Menschenwürde, Flucht und Zukunft entwickeln. Die Reportagen fördern biografisches Lernen und Perspektivübernahme, indem sie persönliche Lebensgeschichten mit globalen Zusammenhängen verbinden. Die Lernenden können arbeitsteilig Ursachen und Folgen von Krieg, Armut, Migration und gesellschaftlicher Unsicherheit analysieren sowie die Rolle kirchlicher Einrichtungen bei humanitärer Hilfe, Friedensarbeit und Entwicklungszusammenarbeit untersuchen. Die Interviews eröffnen unterschiedliche politische und religiöse Perspektiven auf internationale Zusammenarbeit, interreligiösen Dialog und christliches Engagement in Krisengebieten. Darüber hinaus lassen sich vielfältige Bezüge zu biblischen Texten über Hoffnung, Nächstenliebe, Frieden, Fremdsein und Solidarität herstellen. Das Magazin eignet sich für Gruppenpuzzle, Debatten, Rollenspiele, Bildanalysen, Projektarbeit und digitale Rechercheaufträge. Ebenso bietet es zahlreiche Möglichkeiten für fächerübergreifendes Arbeiten mit Politik, Geschichte, Geographie und Sozialkunde und regt die Lernenden dazu an, globale Zusammenhänge kritisch zu reflektieren und eigene Handlungsmöglichkeiten im Sinne christlicher Verantwortung zu entwickeln.

Das Titelbild sowie die Fotostrecken aus dem Libanon eignen sich als motivierender Einstieg in die Unterrichtseinheit. Die Lernenden beschreiben zunächst die Bildmotive, formulieren Vermutungen über die Lebenssituation der Menschen und entwickeln Fragen nach Hoffnung, Zukunft und christlichem Leben in Krisenzeiten. Anschließend vergleichen sie ihre Eindrücke mit den Informationen der Reportage und reflektieren die Wirkung fotografischer Darstellungen auf ihre Wahrnehmung.

Das Blickfang Foto über die Abschiebung afghanischer Geflüchteter aus Pakistan (S. 6 bis 7) eröffnet einen Zugang zu den Themen Flucht, Migration, Religionsfreiheit und Menschenrechte. Die Lernenden analysieren die Situation afghanischer Geflüchteter sowie die Gefährdung christlicher Minderheiten und diskutieren die Verantwortung von Staaten und internationalen Organisationen gegenüber Schutzsuchenden.

Das Interview mit Pater Ha Jo Lohre über seine Entführung in Mali (S. 8 bis 9) ermöglicht eine Auseinandersetzung mit Glauben, Vertrauen und interreligiösem Dialog. Die Lernenden untersuchen, wie der Missionar seinen Glauben während der Gefangenschaft erlebt hat, analysieren seine Aussagen über Versöhnung und Dialog und diskutieren die Bedeutung des Glaubens in Krisensituationen. Biblische Bezüge zu Josef oder zu den Psalmen können die Unterrichtsarbeit vertiefen.

Die Rubrik Facetten International (S. 10 bis 11) behandelt unter anderem Menschenhandel in Niger, politische Entwicklungen im Südsudan sowie weltweite Wahlen. Die Lernenden erschließen die Beiträge arbeitsteilig, recherchieren Hintergründe und präsentieren ihre Ergebnisse. Dabei erkennen sie Zusammenhänge zwischen Politik, Menschenrechten, Demokratie und globaler Verantwortung.

Das Interview mit Eric Beißwenger über internationale Zusammenarbeit mit Afrika (S. 12 bis 13) eröffnet einen politischen Zugang zu Entwicklungszusammenarbeit und globaler Partnerschaft. Die Lernenden analysieren unterschiedliche Vorstellungen von Entwicklungspolitik, diskutieren Chancen und Grenzen internationaler Kooperation und setzen sich mit der Rolle kirchlicher Organisationen auseinander. Das Material eignet sich besonders für Debatten oder Podiumsdiskussionen.

Die Reportage „Wo gehts hier zur Zukunft“ über den Libanon (S. 14 bis 21) bildet den Schwerpunkt des Magazins. Die Lernenden analysieren die wirtschaftliche und gesellschaftliche Krise im Bekaa Tal, untersuchen die Lebensbedingungen christlicher Familien und syrischer Geflüchteter sowie die Unterstützung durch die Kirche. Sie setzen sich mit den Themen Hoffnung, Armut, Flucht, Zusammenleben und Versöhnung auseinander und entwickeln eigene Ideen für solidarisches Handeln. Die Reportage eignet sich für Gruppenpuzzle, Rollenspiele, Fallanalysen oder Präsentationen.

Der Blickwechsel „Vernetzte Welten“ über digitales Lernen in Deutschland und im Irak (S. 22 bis 23) zeigt die Bedeutung digitaler Bildung und internationaler Zusammenarbeit. Die Lernenden vergleichen unterschiedliche Bildungsvoraussetzungen, reflektieren den Wert digitaler Teilhabe und diskutieren Bildung als Voraussetzung für gesellschaftliche Entwicklung.

Die Satire sowie die Rubrik Ausgerechnet (S. 24 bis 25) laden dazu ein, gesellschaftliche Themen mit Humor und kritischer Distanz zu betrachten. Die Lernenden analysieren sprachliche Mittel der Satire und reflektieren deren Wirkung auf politische und gesellschaftliche Diskussionen.

Die Rubrik Momente der Stille (S. 26) eignet sich als spiritueller Einstieg oder Abschluss einer Unterrichtsstunde. Die Lernenden formulieren eigene Gebete, Meditationen oder Hoffnungstexte und setzen sich mit den Themen Zukunft, Vertrauen und Frieden auseinander.

Der Gastbeitrag von Bartholomäus Grill über das Bauernsterben auf den Philippinen (S. 28 bis 29) eröffnet eine Auseinandersetzung mit Landwirtschaft, Globalisierung und sozialer Gerechtigkeit. Die Lernenden untersuchen die Ursachen wirtschaftlicher Ungleichheit und diskutieren die Verantwortung von Politik, Wirtschaft und Verbraucherinnen und Verbrauchern.

Die Reportage „Feiner Zwirn für Afrika“ aus Deutschland (S. 30 bis 37) zeigt die Herstellung liturgischer Stoffe für afrikanische Kirchen und verdeutlicht die weltweite Vernetzung kirchlicher Gemeinschaften. Die Lernenden setzen sich mit den Themen Weltkirche, Globalisierung, kulturelle Vielfalt und internationale Zusammenarbeit auseinander und reflektieren die Bedeutung gemeinsamer religiöser Traditionen.

Die Rubrik missio für Menschen und Hilfe (S. 38 bis 39) informiert über aktuelle Hilfsprojekte, die Handyaktion sowie Möglichkeiten gesellschaftlichen Engagements. Die Lernenden analysieren unterschiedliche Formen kirchlicher Entwicklungszusammenarbeit und entwickeln eigene Ideen für Solidaritätsaktionen im schulischen Umfeld.

Die Rubrik Unternehmen und Stiftungen (S. 40 bis 41) stellt Projekte in Tansania sowie Begegnungen zu vergessenen Krisen vor. Die Lernenden untersuchen Formen nachhaltiger Entwicklungszusammenarbeit und reflektieren die Verantwortung von Unternehmen, Stiftungen und Kirche.

Die Rubrik Bildung und starke Frauen (S. 42 bis 43) präsentiert ein multimediales Escape Spiel sowie den Wiederaufbau nach dem Erdbeben in Aleppo. Die Lernenden beschäftigen sich mit innovativen Bildungsformen, Katastrophenhilfe und der Bedeutung von Bildung für gesellschaftliche Entwicklung.

Die Rubrik Sehen Hören Erleben (S. 44 bis 45) bietet Literatur, Medien und Kulturtipps. Diese können für Referate, Medienanalysen oder weiterführende Recherchen genutzt werden und fördern die Medienkompetenz der Lernenden.

Hessen

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Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

E1.4 Christentum in Europa – Christentum weltweit.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 2. Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit – eine Herausforderung an die Christen.

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