Diese Anregung enthält das Missiomagazin "Südsudan: Lasst die Zeit des Krieges hinter Euch!" mit 52 Seiten.
Das missio Magazin 3 2024 richtet den Blick auf Menschen, die trotz Krieg, Gewalt und politischer Instabilität an Frieden, Versöhnung und Hoffnung festhalten. Im Mittelpunkt stehen zwei eindrucksvolle Reportagen aus dem Südsudan und aus Syrien. Die Reportage aus dem Südsudan beschreibt die schwierige Lage des jüngsten Staates der Welt, dessen Bevölkerung noch immer unter den Folgen von Bürgerkrieg, Armut und politischen Spannungen leidet. Gleichzeitig wird das Engagement der katholischen Kirche für Friedensarbeit, Bildung und Versöhnung vorgestellt. Die zweite Reportage führt nach Syrien und schildert die Situation der Menschen ein Jahr nach dem verheerenden Erdbeben. Krieg, wirtschaftliche Not und Naturkatastrophen prägen weiterhin den Alltag, während kirchliche Einrichtungen durch Bildungsangebote, Seelsorge und humanitäre Hilfe Hoffnung vermitteln. Ergänzt werden die Reportagen durch ein Interview mit dem indischen Menschenrechtsaktivisten Ajaya Kumar Singh über Religionsfreiheit und Demokratie in Indien, Beiträge über die Gewalt in Burkina Faso, weltweite Wasserknappheit sowie Bildungsmaterialien zur Fußball Europameisterschaft unter dem Leitgedanken Gemeinschaft ist, wenn alle zählen. Das Magazin verdeutlicht eindrucksvoll, wie christlicher Glaube Menschen dazu befähigt, Frieden zu stiften, Verantwortung zu übernehmen und selbst unter schwierigsten Bedingungen Hoffnung weiterzugeben.
Der Artikel behandelt verschiedene Themen, die weltweit von Bedeutung sind. Pater Florian von Bayern findet seine letzte Ruhestätte in Kenia, während ein Menschenrechtler über die Lage in Indien vor den Parlamentswahlen berichtet. In Burkina Faso herrscht Terror, während in Aachen Trauer und in München Ehre herrschen. Die Frage, ob die Zeiten des Krieges vorbei sind, wird aufgeworfen, insbesondere in Bezug auf die Herausforderung, in einem scheiternden Staat den Frieden zu bewahren. Die Fußball-EM bietet eine Plattform zur Solidarität mit benachteiligten Jugendlichen, während die weltweite Wasserknappheit eine drängende Angelegenheit bleibt. Alfred Dorfer reflektiert über das hohe Gut der freien Meinung. Ein Jahr nach einem schweren Erdbeben erscheint das betroffene Land wie erstarrt.