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IRP Freiburg

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Wirklich wichtig?

Veröffentlichung:1.2.2024

Die Unterrichtseinheit "Wirklich wichtig?" mit 12 Seiten thematisiert persönlichen Wohlstand und die Bereitschaft sich einzuschränken. Sie ist auf vier Doppelstunden angelegt. Dabei wird beginnend mit einem Gefühl der Desorientierung versucht Ordnung und Priorisierung im eigenen Leben herzustellen. Ist Konsum wirklich der bestimmende Faktor des heutigen Lebens? Die Folgen des Konsums vernichten die Lebensgrundlage. Anhand von Projekten zur Fastenzeit werden Möglichkeiten der persönlichen Einschränkung erkundet. Was ist mir wirklich wichtig?

Die Unterrichtssequenz Wirklich wichtig? des Instituts für Religionspädagogik Freiburg greift die Frage nach persönlichen Werten, Prioritäten und verantwortlichem Handeln auf und verbindet diese mit den Themen Fastenzeit, Generationengerechtigkeit, Demokratiebildung und christlicher Lebensgestaltung. Ausgangspunkt ist die Auseinandersetzung mit der Frage, was Menschen in ihrem Leben wirklich wichtig ist und welche Werte ihr Denken und Handeln bestimmen. Die Lernenden reflektieren persönliche Ziele, vergleichen diese mit den Ergebnissen der Sinus Studie zur Lebenswelt junger Erwachsener und setzen sich mit positiven Rollenmodellen auseinander. Weitere Schwerpunkte bilden Generationengerechtigkeit, Fastenaktionen, freiwilliger Verzicht sowie das Phänomen der Mind Behaviour Gap, also der Unterschied zwischen persönlichen Überzeugungen und tatsächlichem Handeln. Den theologischen Abschluss bildet die Auseinandersetzung mit dem Wort Jesu Ihr seid das Salz der Erde als Auftrag zu verantwortlichem Handeln in Kirche und Gesellschaft.

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Das Material eignet sich hervorragend für den Religionsunterricht der gymnasialen Oberstufe sowie der Mittelstufe in allgemeinbildenden und beruflichen Gymnasien. Die Unterrichtssequenz verbindet lebensweltliche Fragestellungen mit theologischer Reflexion und ermöglicht den Lernenden eine intensive Auseinandersetzung mit den eigenen Wertvorstellungen. Bereits zu Beginn werden persönliche Prioritäten gesammelt, bewertet und mithilfe digitaler Werkzeuge gemeinsam visualisiert. Anschließend vergleichen die Lernenden ihre Ergebnisse mit wissenschaftlichen Studien und reflektieren Unterschiede zwischen individuellen und gesellschaftlichen Wertvorstellungen. Die Einbindung von Rollenmodellen erweitert den Horizont und eröffnet biografische Zugänge. Bildimpulse, insbesondere das Kunstwerk Knoten II von Albrecht Behmel, fördern symbolisches Lernen und regen dazu an, die Komplexität des eigenen Lebens zu deuten. Durch Phantasiereisen, kreative Gestaltungsaufgaben und Schreibphasen entstehen persönliche Zukunftsentwürfe, in denen die Lernenden formulieren, welche Werte sie kommenden Generationen weitergeben möchten. Die Behandlung von Generationengerechtigkeit und freiwilligem Verzicht eröffnet zugleich ethische Diskussionen über Nachhaltigkeit, Klimaschutz und gesellschaftliche Verantwortung. Die Recherche verschiedener Fastenaktionen ermöglicht eigenständiges Arbeiten und fördert Medienkompetenz sowie Urteilsbildung. Mit der Einführung des Begriffes Mind Behaviour Gap reflektieren die Lernenden die Diskrepanz zwischen Wissen und Handeln und entwickeln realistische Strategien zur Umsetzung eigener Vorsätze. Den Abschluss bildet die Auslegung des biblischen Bildwortes Ihr seid das Salz der Erde, wodurch die Unterrichtssequenz christliche Verantwortung, gesellschaftliches Engagement und persönliche Lebensgestaltung miteinander verbindet. Die abwechslungsreichen Methoden aus Einzelarbeit, Gruppenarbeit, Unterrichtsgespräch, digitaler Abstimmung, Bildanalyse, kreativer Gestaltung, Recherche und Reflexion schaffen zahlreiche Möglichkeiten für einen kompetenzorientierten, dialogischen und lebensnahen Religionsunterricht.

Der Einstieg gelingt über die Auswertung der Sinus Studie. Diese wird über einen externen Link zur Verfügung gestellt. QR-Codes den vereinfachen den Abruf bei allen externen Materialien.

In einem zweiten Schritt wird ein modernes Kunstwerk ausgewertet. Es stellt ein riesiges Durcheinander von Farbflächen unterschiedlicher Form da. Hier kann das Gefühl der Desorientierung erfahren werden. Es ist wieder klar wo oben noch unten ist. Es gibt keinen Bezugspunkt im Bild und keine Form erkennbare Ordnung.

Ein weiterer Schritt wertet einen Text der Caritas zur Generationengerechtigkeit aus.

Im nachfolgenden Schritt wird die Frage gestellt nachdem was bleiben soll.

Auf der sich anschließende Schritt versucht darauf eine Antwort zu geben. Dies tut er mich Hilfe einer Fantasiereise. Der Text ist im Material enthalten. Was wird passieren wenn die Enkelkinder einen über persönliche Entscheidungen befragen?

Die nächste Karikatur gibt dazu eine kritische Antwort. Opa und Enkelkind sitzen in einer Wüste aus Plastikmüll weil der Opa nicht bereit war auf seinen Wohlstand zu verzichten. Interessant wäre an dieser Stelle eine Definition des Begriffes Wohlstand.

Daran anschließend werden Fasten Projekte der großen christlichen Hilfswerke untersucht. Hier werden Möglichkeiten ermittelt wie die Welt durch verschiedene Formen persönlicher Einschränkung verbessert werden kann.

In einem letzten Material wird die Frage zur Prioritätssetzung aufgeworfen. Eine Antwort kann mit Hilfe digitaler Tools erfolgen. Auch ein Leserbrief oder ähnliche Methoden könnten einen Platz finden.

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