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Utilitarismus

Veröffentlichung:1.1.2023

Das Video erklärt den Utilitarismus als eine der bedeutendsten ethischen Theorien der Philosophie. Es führt in das Grundprinzip ein, dass eine Handlung dann als moralisch richtig gilt, wenn sie das größtmögliche Glück oder den größtmöglichen Nutzen für die größtmögliche Zahl von Menschen hervorbringt. Dabei werden die zentralen Gedanken der Philosophen Jeremy Bentham und John Stuart Mill verständlich erläutert und anhand anschaulicher Beispiele verdeutlicht. Darüber hinaus werden die Stärken und Grenzen des Utilitarismus aufgezeigt und die Frage gestellt, ob moralische Entscheidungen allein nach ihren Folgen beurteilt werden sollten.

Welche Handlungen sind richtig und welche falsch? Auf diese Frage haben schon sehr viele Philosophen versucht eine Antwort zu finden. Einen möglichen Lösungsweg bietet die Herangehensweise des Utilitarismus (lat. „der Nutzen“) von dem Philosophen Jeremy Bentham. Er beschreibt ein sehr rationales Vorgehen, wenn es um die Bewertung deiner Handlungen geht. Bei jeder Handlung musst du dir folgendes überlegen: „Wie vielen Personen schade ich mit meinem Verhalten und wie vielen Personen bringe ich damit einen Vorteil/Nutzen/Glück?“ Einfach gesagt, hilft dir dabei eine rationale Pro-Contra-Liste bzw. eine Kosten-Nutzen-Analyse. Mit deren Hilfe kannst du beurteilen, ob eine Handlung richtig oder falsch ist.

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Das Video eignet sich besonders für den Religions und Ethikunterricht der Sekundarstufe, wenn normative Ethik, moralische Urteilsbildung oder philosophische Handlungstheorien behandelt werden. Nach dem Ansehen des Videos können die Lernenden alltägliche oder gesellschaftliche Dilemmasituationen analysieren und überlegen, wie ein Utilitarist entscheiden würde. Anschließend bietet sich ein Vergleich mit anderen ethischen Modellen wie der Pflichtethik Kants, der Tugendethik oder der christlichen Ethik an. In Gruppenarbeiten können Fallbeispiele aus Medizin, Umwelt, Politik oder Wirtschaft aus utilitaristischer Sicht bewertet und anschließend kritisch diskutiert werden. Ebenso eignet sich das Medium für strukturierte Debatten über die Frage, ob das Wohl der Mehrheit Einschränkungen für einzelne Menschen rechtfertigen kann. Rollenspiele, Pro Kontra Diskussionen, ethische Fallanalysen oder die Erstellung von Entscheidungsmatrizen fördern die Argumentationsfähigkeit und die ethische Urteilsbildung. Im Religionsunterricht lassen sich darüber hinaus Bezüge zu den Themen Menschenwürde, Nächstenliebe, Verantwortung, Gewissen und Gerechtigkeit herstellen. Das Medium eignet sich sowohl als Einführung in die normative Ethik als auch zur Vertiefung philosophischer und theologischer Fragestellungen über gutes und verantwortliches Handeln.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.1 Moralisch argumentieren – Modelle der Ethik.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 1. Grundzüge christlicher Moral im Kontext philosophischer Ethik.

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