Das Video eignet sich besonders für den Religions und Ethikunterricht der Sekundarstufe, wenn normative Ethik, moralische Urteilsbildung oder philosophische Handlungstheorien behandelt werden. Nach dem Ansehen des Videos können die Lernenden alltägliche oder gesellschaftliche Dilemmasituationen analysieren und überlegen, wie ein Utilitarist entscheiden würde. Anschließend bietet sich ein Vergleich mit anderen ethischen Modellen wie der Pflichtethik Kants, der Tugendethik oder der christlichen Ethik an. In Gruppenarbeiten können Fallbeispiele aus Medizin, Umwelt, Politik oder Wirtschaft aus utilitaristischer Sicht bewertet und anschließend kritisch diskutiert werden. Ebenso eignet sich das Medium für strukturierte Debatten über die Frage, ob das Wohl der Mehrheit Einschränkungen für einzelne Menschen rechtfertigen kann. Rollenspiele, Pro Kontra Diskussionen, ethische Fallanalysen oder die Erstellung von Entscheidungsmatrizen fördern die Argumentationsfähigkeit und die ethische Urteilsbildung. Im Religionsunterricht lassen sich darüber hinaus Bezüge zu den Themen Menschenwürde, Nächstenliebe, Verantwortung, Gewissen und Gerechtigkeit herstellen. Das Medium eignet sich sowohl als Einführung in die normative Ethik als auch zur Vertiefung philosophischer und theologischer Fragestellungen über gutes und verantwortliches Handeln.