Das Video erklärt Bismarcks Haltung gegenüber den Sozialdemokraten und seine Maßnahmen, um sie zu bekämpfen. Bismarck sah in den Sozialdemokraten eine Bedrohung, da sie die Interessen der Arbeiter vertraten und sich für eine Revolution einsetzten. Um sie zu schwächen, führte er das Sozialistengesetz ein, das Versammlungen und Veröffentlichungen der Sozialdemokraten verbot und ihre Vereine auflöste. Gleichzeitig führte er die Sozialgesetzgebung ein, die Arbeitern durch Versicherungen soziale Absicherung bot. Diese Taktik, genannt "Zuckerbrot und Peitsche", sollte die Arbeiter von den Sozialdemokraten abwenden. Letztlich scheiterte Bismarck, da die Sozialdemokraten weiterhin an Einfluss gewannen.
Das Video vermittelt einen verständlichen Überblick über das Sozialistengesetz und die Sozialgesetzgebung unter Reichskanzler Otto von Bismarck. Es erklärt die Entstehung der Sozialdemokratie als politische Vertretung der Arbeiterschaft und erläutert, weshalb Bismarck diese Bewegung als Bedrohung für den Staat ansah. Im Mittelpunkt stehen das Sozialistengesetz von 1878 mit seinen Verboten sozialdemokratischer Organisationen und Veröffentlichungen sowie die Einführung der Krankenversicherung, Unfallversicherung und Rentenversicherung als erste staatliche Sozialversicherungen der Welt. Das Video verdeutlicht, dass Bismarck mit der Strategie von Zuckerbrot und Peitsche versuchte, die Sozialdemokratie politisch zu schwächen und gleichzeitig die Lebensbedingungen der Arbeiterschaft zu verbessern. Abschließend wird gezeigt, dass diese Strategie langfristig scheiterte, da die Sozialdemokratie trotz der Verbote weiter an Zustimmung gewann.