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Judenverfolgung ab 1933

Nazi-Ideologie, Judenverfolgung und Holocaust

Veröffentlichung:1.4.2018

Das Video gibt einen Überblick über die schrittweise Verfolgung der jüdischen Bevölkerung im nationalsozialistischen Deutschland zwischen 1933 und dem Beginn des Zweiten Weltkriegs. Es erläutert die ideologischen Grundlagen des nationalsozialistischen Antisemitismus und zeigt, wie Ausgrenzung, Entrechtung und Verfolgung systematisch durch Propaganda, Gesetze und Gewalt umgesetzt wurden. Behandelt werden unter anderem der Boykott jüdischer Geschäfte im Jahr 1933, das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums, die Nürnberger Gesetze von 1935, zahlreiche weitere diskriminierende Maßnahmen sowie die Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938. Das Medium verdeutlicht, wie die nationalsozialistische Politik die jüdische Bevölkerung zunehmend aus dem gesellschaftlichen Leben ausschloss und die Voraussetzungen für die späteren Verbrechen des Holocaust schuf.

Das Video beschreibt die systematische Verfolgung der Juden in Deutschland ab 1933 bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs. Die Nazis vermischten Judenhass mit rassistischen Ideologien, betrachteten Juden als eine minderwertige Rasse und setzten Propaganda ein, um diese Ansichten zu verbreiten.

Ab 1933 wurden erste Maßnahmen ergriffen: der Boykott jüdischer Geschäfte, das Berufsbeamtengesetz, das jüdische Beamte entließ, und weitere Diskriminierungen im Beruf und Bildungswesen. Die Nürnberger Gesetze von 1935 verschärften die Verfolgung, indem sie Juden die Staatsbürgerschaft entzogen und interethnische Ehen verboten.

Das Leben der Juden wurde zunehmend unerträglich gemacht, mit weiteren Diskriminierungen und Schikanen wie der Kennzeichnung von Geschäften und speziellen Pässen. Gewalttaten durch die SA und die Reichspogromnacht (9./10. November 1938) führten zu massiven Zerstörungen, Verhaftungen und Todesfällen. Die Verfolgung der Juden wurde im Zweiten Weltkrieg noch intensiver.








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Didaktisch eignet sich das Video für den Religionsunterricht, Geschichtsunterricht und Ethikunterricht im Themenfeld Nationalsozialismus, Antisemitismus, Menschenrechte und Erinnerungskultur. Die Lernenden können die einzelnen Phasen der Verfolgung in einer Zeitleiste ordnen und erkennen, wie Diskriminierung schrittweise von Ausgrenzung über Entrechtung bis hin zu organisierter Gewalt eskalierte. Die Arbeit mit historischen Quellen, Fotografien, Gesetzestexten, Zeitzeugenberichten oder Biografien einzelner Betroffener ermöglicht einen multiperspektivischen Zugang. Im Religionsunterricht bieten sich Gespräche über die unveräußerliche Würde jedes Menschen, Verantwortung gegenüber Minderheiten, die Bedeutung von Zivilcourage sowie die Gefahren von Vorurteilen, Rassismus und Antisemitismus an. Ebenso kann thematisiert werden, welche Verantwortung Kirchen, Staat und Gesellschaft in Zeiten politischer Verfolgung tragen und welche Bedeutung Erinnerungskultur für den Schutz demokratischer Werte heute besitzt. Das Video eignet sich sowohl als Einführung in die Judenverfolgung vor dem Zweiten Weltkrieg als auch zur Vorbereitung auf die Behandlung des Holocaust.

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