Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Klassen 8 bis 12 in den Themenbereichen Berufung, Orden, Nachfolge Jesu, Kirche und christliche Lebensformen. Es vermittelt ein authentisches Bild des Ordenslebens und zeigt, dass eine religiöse Berufung das Ergebnis eines längeren persönlichen Entscheidungsprozesses sein kann. Vor dem Ansehen können die Lernenden ihre Vorstellungen vom Leben in einem Orden zusammentragen und überlegen, welche Aufgaben Ordensgemeinschaften heute übernehmen. Während des Videos können sie wichtige Stationen im Lebensweg von Schwester Theresia notieren und herausarbeiten, welche Rolle Vertrauen, Berufung und Gemeinschaft in ihrem Leben spielen. Im Anschluss eignet sich das Video als Grundlage für Gespräche über persönliche Lebensentscheidungen, die Suche nach dem eigenen Lebensweg und die Bedeutung von Berufung im christlichen Glauben. Ebenso können die Lernenden die Lebensgeschichte von Schwester Theresia mit biblischen Berufungsgeschichten wie der Berufung Samuels, der Jünger oder des Apostels Paulus vergleichen. Die Gründerin Katharina Kasper bietet zudem einen Zugang zum Thema christliche Nächstenliebe und diakonisches Handeln. Darüber hinaus kann die Situation der Orden in Europa sowie ihr weltweiter Einsatz in Bildung, Pflege und Seelsorge thematisiert werden. Das Video fördert die Einsicht, dass Ordensgemeinschaften auch heute einen wichtigen Beitrag für Kirche und Gesellschaft leisten und dass Glaube Menschen dazu motivieren kann, ihr Leben in den Dienst anderer zu stellen.
Fragestellungen zum Video mit Antworten
1. Wer ist Schwester Theresia Winkelhöfer?
Schwester Theresia ist Ordensfrau der Armen Dienstmägde Jesu Christi und Provinzoberin der deutschen Provinz.
2. Wer gründete die Gemeinschaft der Dernbacher Schwestern?
Die Gemeinschaft wurde im 19. Jahrhundert von Katharina Kasper gegründet, die 2018 heiliggesprochen wurde.
3. In welchen Bereichen arbeiten die Dernbacher Schwestern?
Sie sind in Schulen, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und in der Seelsorge tätig.
4. Was beeindruckt Schwester Theresia besonders an Katharina Kasper?
Sie bewundert ihr grenzenloses Vertrauen auf Gott und ihren Mut, den als richtig erkannten Weg konsequent zu gehen.
5. Wie fand Schwester Theresia zu ihrer Berufung?
Während ihrer Schulzeit und ihres Studiums wuchs in ihr der Wunsch, Ordensfrau zu werden. Nach einer längeren Zeit des Ringens entschied sie sich für den Eintritt in den Orden.
6. Welche Schwierigkeiten erlebte sie zu Beginn ihres Ordenslebens?
Während des Noviziats hatte sie Heimweh und Zweifel. Nach einer schwierigen Phase gewann sie jedoch die Gewissheit, den richtigen Weg gewählt zu haben.
7. Welche Aufgaben hat Schwester Theresia heute?
Als Provinzoberin begleitet sie die Schwestern der deutschen Provinz und übernimmt organisatorische sowie seelsorgliche Leitungsaufgaben.
8. Welche Herausforderung nennt sie für ihren Orden?
Sie spricht den Rückgang der Ordensberufungen in Europa an, während die Gemeinschaft in Afrika und Indien weiterhin wächst.
9. Was hält Schwester Theresia für entscheidend, damit Menschen sich für ein Ordensleben interessieren?
Sie ist überzeugt, dass authentisches Leben, Glaubwürdigkeit und Vertrauen auf Gott wichtiger sind als Werbemaßnahmen.
10. Welche christlichen Werte werden im Video deutlich?
Vertrauen, Berufung, Nächstenliebe, Gemeinschaft, Hoffnung, Hingabe, Verantwortungsbewusstsein und Dienst am Mitmenschen.
11. Was bedeutet Berufung im christlichen Verständnis?
Berufung bedeutet, dass Menschen sich von Gott angesprochen fühlen und ihren Lebensweg bewusst in seinem Dienst gestalten.
12. Was können Lernende aus dem Video mitnehmen?
Dass wichtige Lebensentscheidungen Zeit brauchen, Zweifel zum Entscheidungsprozess gehören können und Vertrauen, Gemeinschaft sowie der Einsatz für andere Menschen ein erfülltes Leben ermöglichen können.