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Katholisch.de | Glaube.Leben.

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Wie kann ich Vergeben? Glaube.Leben.

Veröffentlichung:10.4.2021

Zu diesem Leben gehört es dazu, dass ich verletzt werde. Das man mir wehtut. Und je näher mir Menschen stehen, desto schmerzhafter ist das Ganze. Wie kriege ich das hin, dass ich das nicht ein Leben lang mir herumtragen muss? Denn wer verzeihen kann, lebt gesünder. Sich aussprechen, die eigenen Schwächen und Fehler anschauen, Vergebung erfahren: Das wird uns im Sakrament der Buße geschenkt. Wir versöhnen uns mit uns selbst und mit anderen.

Das Video thematisiert die Erfahrung von Verletzung im zwischenmenschlichen Bereich und fragt danach, wie ein konstruktiver Umgang damit gelingen kann. Es beschreibt typische Reaktionen wie Grübeln, Selbstmitleid oder Rachegedanken, zeigt jedoch deren begrenzte Wirkung auf. Stattdessen wird Vergebung als zentraler Weg vorgestellt, um sich aus der inneren Belastung zu lösen. Dabei wird deutlich gemacht, dass Vergebung nicht Vergessen oder Versöhnung im äußeren Sinne bedeutet, sondern ein innerer Prozess ist, der zur eigenen Befreiung beiträgt. In der Perspektive christlicher Ethik – wie sie etwa auch in der Botschaft von Jesus angelegt ist – wird Vergebung als ein Weg zu innerer Freiheit und Heilung verstanden.


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Didaktisch eignet sich das Medium besonders für die Themenfelder „Vergebung“, „Konfliktbewältigung“, „Schuld und Versöhnung“ sowie „Umgang mit Verletzungen“. Es knüpft stark an die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler an, da Erfahrungen von Kränkung und Enttäuschung universell sind. Der Unterricht sollte sensibel gestaltet werden, da persönliche Erfahrungen berührt werden können. Ein möglicher Einstieg kann über allgemeine Situationen von Verletzung erfolgen („Wann fühlt man sich verletzt?“), ohne konkrete Erlebnisse einzufordern. Anschließend kann das Video analysiert werden, indem verschiedene Umgangsstrategien mit Verletzungen herausgearbeitet und bewertet werden. In einer Vertiefungsphase kann der Begriff der Vergebung differenziert werden: Was bedeutet Vergebung – und was nicht? Hier bietet sich auch die Einbindung biblischer Impulse an, um die religiöse Dimension zu erschließen. Methodisch sind Gesprächsrunden, Perspektivwechsel, Symbolarbeit oder Schreibaufträge (z. B. „Was würde ich gerne loslassen?“) geeignet. Wichtig ist es, deutlich zu machen, dass Vergebung ein individueller Prozess ist, der Zeit braucht und nicht erzwungen werden kann. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, eigene Verletzungen reflektiert wahrzunehmen und Wege kennenzulernen, die zu innerer Entlastung und Freiheit führen können.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7G.1 Schuld und Vergebung. Gewissen, Umkehr, Versöhnung.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7.2 Vom Umgang mit Freiheit: Gebot und Gewissen.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • sich entscheiden (müssen)
  • Auf dem Weg zur Freiheit - Verantwortung und Nächstenliebe

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