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Misereor

Misereor

Global aber gerecht

Veröffentlichung:24.9.2010

Wie können Klimaschutz und Armutsbekämpfung wirksam, effizient und gerecht miteinander verbunden werden? Das Projekt "Klimawandel und Gerechtigkeit" entwickelt geeignete Strategien und Optionen einer globalen Klima- und Energiepolitik. Ergebnis: Der Report „Global, aber Gerecht."

Das Video thematisiert eindrücklich die globalen Zusammenhänge des Klimawandels und seine ungleichen Auswirkungen auf verschiedene Weltregionen. Am Beispiel von Kleinbauern in Andhra Pradesh in Indien sowie von betroffenen Menschen in Südafrika wird gezeigt, wie ausbleibender Regen, extreme Hitze und zunehmende Wetterereignisse wie Zyklone die Lebensgrundlagen zerstören. Besonders deutlich wird, dass die Hauptverursacher des Klimawandels – die industrialisierten Länder des globalen Nordens – nicht diejenigen sind, die am stärksten unter den Folgen leiden. Das Medium verdeutlicht zudem mögliche Lösungsansätze wie erneuerbare Energien, nachhaltige Landwirtschaft und lokale Initiativen zur Anpassung an veränderte Umweltbedingungen. Dabei wird die Forderung nach globaler Klimagerechtigkeit in den Mittelpunkt gestellt: Verantwortung, Ressourcen und Handlungsmöglichkeiten müssen fair verteilt werden.

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Für den Religionsunterricht bietet das Video einen vielschichtigen Zugang zu Themen wie „Gerechtigkeit“, „Bewahrung der Schöpfung“, „globale Verantwortung“ und „Nachhaltigkeit“. Als Einstieg kann das Medium genutzt werden, um Lernende emotional anzusprechen und für die konkreten Lebensrealitäten von Menschen im globalen Süden zu sensibilisieren. In einer anschließenden Analysephase können zentrale Aspekte wie Ursachen des Klimawandels, Folgen für unterschiedliche Regionen und mögliche Lösungsstrategien erarbeitet werden. Methodisch bieten sich Gruppenarbeiten mit unterschiedlichen Schwerpunkten an, etwa zur Rolle der Industrieländer, zu lokalen Anpassungsstrategien oder zu individuellen Handlungsmöglichkeiten. Ein Perspektivwechsel kann helfen, die Situation betroffener Menschen nachzuvollziehen und Empathie zu fördern. Theologisch lässt sich das Thema mit der Verantwortung des Menschen für die Schöpfung verbinden, wie sie etwa im Buch Genesis grundgelegt ist. Auch die Enzyklika Laudato si' von Papst Franziskus bietet wichtige Impulse zur Verbindung von ökologischer und sozialer Gerechtigkeit. Ziel ist es, die ethische Urteilsfähigkeit der Lernenden zu stärken und sie zu einem verantwortungsbewussten Handeln im Sinne globaler Solidarität zu motivieren.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.3 Königtum und Prophetie. Macht und Kritik.

Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.5 Zukunft der Erde, Zukunft des Menschen und kirchliche Positionen.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.2 Nach Gerechtigkeit streben: Gleiche Lebensbedingungen für alle.

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 2. Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit – eine Herausforderung an die Christen.

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