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WiReLex | Deutsche Bibel GesellschaftMichael Sievernich

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Michael Sievernich

Mission christliche

Veröffentlichung:1.5.2026

Der Artikel behandelt die christliche Mission als zentrale Ausbreitungskraft des Christentums über zwei Jahrtausende hinweg. Mission wird als göttliche Sendung verstanden, die das Christentum zur Weltreligion mit etwa 2,3 Milliarden Anhängern machte. Der Autor beleuchtet die weltweite Verteilung von Christen in verschiedenen Konfessionen sowie die Vielfalt missionarischer Aktivitäten in der modernen Welt. Der Artikel ordnet die Missionsgeschichte in fünf große Epochen und untersucht typische Grundprinzipien wie Inkulturation und unterschiedliche missionarische Methoden.

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Der Artikel von Michael Sievernich bietet einen umfassenden Überblick über die christliche Mission als Evangelisierung und göttliche Sendung vom Neuen Testament bis zur Gegenwart. Mission war wesentlich für die Ausbreitung des Christentums zur Weltreligion mit etwa 2,3 Milliarden Anhängern, wobei Christen heute auf allen Kontinenten leben, mit Schwerpunkten in Europa, Lateinamerika und Afrika. Der Autor diskutiert die Vielfalt christlicher Konfessionen, darunter die Römisch-Katholische Kirche mit 1,2 Milliarden Mitgliedern, protestantische Traditionen und orthodoxe Kirchen, sowie das Entstehen neuer charismatischer und pentekostaler Bewegungen. Mission manifestiert sich in modernen Lebenswelten durch Kirchen, Klöster, Hilfswerke wie Misereor und Missio sowie Freiwilligendienste und wird künstlerisch beispielsweise in Spielfilmen dargestellt. Historisch sind Christen häufig wegen ihrer Glaubensverbreitung verfolgt worden, von der frühen Antike bis zu gegenwärtigen Verfolgungen in totalitären Regimen. Der Artikel identifiziert zentrale Grundprinzipien der Mission: die universale Glaubensverbreitung, die sprachliche und kulturelle Flexibilität des Christentums sowie Prozesse der Inkulturation, durch die sich das Christentum in verschiedene Kulturräume einbettet. Unterschiedliche missionarische Methoden entwickelten sich im Laufe der Geschichte, von individuellen Missionaren wie Paulus über monastische Orden mit ihren Klöstern bis zu modernen Missionsgesellschaften. Der Autor warnt vor der falschen Gleichsetzung von Missionierung und Kolonisierung, auch wenn diese im 19. Jahrhundert oft verquickt waren. Die Missionsgeschichte wird in fünf große Epochen strukturiert: die Spätantike und das Römische Reich, das europäische Mittelalter, die Frühneuzeit, das koloniale 19. Jahrhundert bis zur Dekolonisierung und die moderne Zeit bis ins 21. Jahrhundert.

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