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Sketch Bibel

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1. Advent | Sketch-Bibel #38

Veröffentlichung:27.11.2020

Neues (Kirchen-)Jahr – neues Glück! 2020 war ein Krisenjahr. Eine Krise oder noch mehr erlebten auch die ersten Christen, als das Markus-Evangelium entstand. Markus will Mut machen, Krisen auch als Chance für einen möglichen Neubeginn zu sehen. Angesicht eines vermutlich völlig untypischen Weihnachtsfestes könnte das schwer fallen. Aber warum eigentlich? Brüche lassen ja auch Raum für Aufbrüche. Dem Advent als Zeit der Wachsamkeit kann ganz neue Bedeutung zukommen, ob nicht vielleicht schon etwas neues wächst. Wir sollten die Augen offen halten. In diesem Sinne: Einen gesegneten 1. Advent!

Das Video ist ein Sketch zum Beginn des Advents und damit zum Start eines neuen Kirchenjahres. Im Zentrum steht das Evangelium nach Markusevangelium, das als Krisenschrift beschrieben wird, die den ersten Christen in Zeiten von Verfolgung und Umbrüchen Mut machen sollte. Der Sketch greift die drastischen Bilder von Erschütterung und Unsicherheit auf und deutet sie als Ausdruck existenzieller Krisenerfahrungen. Gleichzeitig wird betont, dass gerade in solchen Umbrüchen neue Hoffnung entstehen kann. Die Aufforderung zur Wachsamkeit zieht sich als roter Faden durch das Medium. Advent wird nicht als bloße Vorbereitung auf ein Fest verstanden, sondern als Einladung, aufmerksam für Veränderungen zu sein und neue Wege des Glaubens zu entdecken.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht zu Beginn des Kirchenjahres, da es die Themen Krise, Veränderung und Hoffnung miteinander verbindet. Zu Beginn kann der Sketch als Impuls genutzt werden, um Lernende mit der Frage zu konfrontieren, wie sie selbst Zeiten von Unsicherheit oder Veränderung erleben. Eine erste Gesprächsphase kann klären, welche Erfahrungen Lernende mit Umbrüchen gemacht haben und wie sie damit umgehen.

Didaktisch zentral ist die Deutung von Krise als Möglichkeit. Lernende können herausarbeiten, dass das Evangelium nicht nur Angstbilder zeichnet, sondern zur Wachsamkeit und Offenheit aufruft. Dabei kann auch der historische Kontext der frühen Christen einbezogen werden, um zu zeigen, dass Glaube immer in konkreten Lebenssituationen entsteht.

Methodisch bieten sich verschiedene Zugänge an. Lernende können Zukunftsszenarien entwickeln und überlegen, welche Chancen in Veränderungen liegen. Auch kreative Aufgaben wie das Gestalten von Symbolen für Hoffnung oder Neubeginn sind sinnvoll. Eine weitere Möglichkeit ist die Arbeit mit persönlichen Reflexionsfragen, etwa was ihnen Halt gibt, wenn Gewohntes wegbricht.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Begriff Wachsamkeit. Lernende können diskutieren, was es bedeutet, aufmerksam durchs Leben zu gehen und welche Rolle dies für ihr eigenes Handeln spielt. Ziel ist es, Advent als aktive Zeit der Vorbereitung zu verstehen, in der neue Perspektiven entstehen können und Hoffnung konkret erfahrbar wird.

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