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Timo KesslerVerbo Films

Timo Kessler,

Verbo Films

Tudo Está Interligado

Kreuzfest 2022

Veröffentlichung:26.10.2022

Dieses Video thematisiert Ökologie und Hoffnung auf eine gerechte Welt anhand der Enzyklika Laudato Si. Die Lebenswelten im globalen Süden werden mit eindrucksvollen Bildern und Ausschnitten mit Papst Franziskus Zitaten zu einer Wirtschaft des Lebens gezeigt.

Das Video greift zentrale Gedanken der Enzyklika Laudato si' auf und stellt die Verantwortung des Menschen für die Bewahrung der Schöpfung in den Mittelpunkt. Ausgehend von der Diagnose, dass die Erde als gemeinsames Haus unter den Folgen eines ausbeuterischen Umgangs mit natürlichen Ressourcen leidet, ruft das Medium zu einem grundlegenden Wandel im Denken und Handeln auf. Dabei wird die Idee einer ganzheitlichen Ökologie entfaltet, die ökologische, soziale, wirtschaftliche und spirituelle Dimensionen miteinander verbindet. Das Video betont die enge Verbindung zwischen Umweltzerstörung und Armut und fordert zu einem einfachen Lebensstil, ökologischer Bildung, gemeinschaftlichem Engagement und einer Spiritualität der Verantwortung auf. Die Botschaft mündet in einen hoffnungsvollen Appell, gemeinsam an der Wiederherstellung der Schönheit der Schöpfung mitzuwirken und die Erde auch für kommende Generationen lebenswert zu erhalten.

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Das Video eignet sich hervorragend für den Religionsunterricht der Sekundarstufe I und II im Rahmen der Themen Schöpfungsverantwortung, Nachhaltigkeit, Umweltethik, soziale Gerechtigkeit, katholische Soziallehre und globale Verantwortung. Durch die Verbindung religiöser, ethischer und gesellschaftlicher Fragestellungen ermöglicht es einen lebensweltlich relevanten Zugang zu aktuellen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.

Als Einstieg kann die Lehrkraft Bilder von Umweltzerstörung, Klimawandel, Artensterben oder nachhaltigen Lebensformen präsentieren. Die Lernenden formulieren erste Gedanken zur Frage, welche Verantwortung Menschen für die Erde tragen. Anschließend kann der Titel „Unser gemeinsames Haus“ als Impuls dienen, um über die Bedeutung der Erde als Lebensraum für alle Menschen ins Gespräch zu kommen.

Während der Sichtung des Videos bietet sich ein Beobachtungsauftrag an. Die Lernenden sammeln Aussagen darüber, welche Ursachen für die ökologische Krise genannt werden und welche Lösungswege das Video aufzeigt. Dabei können sie zwischen persönlichen, gesellschaftlichen und politischen Handlungsmöglichkeiten unterscheiden. Dies fördert eine strukturierte Auseinandersetzung mit den komplexen Zusammenhängen ökologischer Fragestellungen.

In einer anschließenden Gruppenarbeit können verschiedene Aspekte der ganzheitlichen Ökologie vertieft werden. Eine Gruppe untersucht die Verbindung von Umwelt und sozialer Gerechtigkeit, eine weitere analysiert die Bedeutung eines einfachen Lebensstils, andere Gruppen beschäftigen sich mit ökologischer Bildung, Spiritualität oder gemeinschaftlichem Engagement. Die Ergebnisse können in Form von Plakaten, digitalen Präsentationen oder einer Zukunftswerkstatt vorgestellt werden.

Besonders gewinnbringend ist die Verbindung mit biblischen Schöpfungstexten. Die Lernenden können untersuchen, wie der biblische Auftrag zur Bewahrung der Schöpfung heute verstanden werden kann. Dabei eröffnet das Video die Möglichkeit, traditionelle religiöse Inhalte mit aktuellen Fragen des Klimaschutzes, der Nachhaltigkeit und globaler Gerechtigkeit zu verknüpfen.

Methodisch eignet sich das Medium zudem für projektorientierte Lernformen. Die Lernenden können eigene Nachhaltigkeitsprojekte entwickeln, den ökologischen Fußabdruck ihrer Schule untersuchen oder konkrete Handlungsmöglichkeiten für einen nachhaltigeren Alltag erarbeiten. Dadurch werden nicht nur Urteilskompetenz und ethische Reflexion gefördert, sondern auch Handlungskompetenz und Verantwortungsbewusstsein gestärkt.

Das Video unterstützt die Lernenden dabei, die Schöpfung als Geschenk und Aufgabe zugleich wahrzunehmen. Es macht deutlich, dass religiöser Glaube und gesellschaftliches Engagement keine Gegensätze darstellen, sondern sich gegenseitig ergänzen können, wenn es darum geht, die Erde als Lebensraum für alle Menschen zu bewahren.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Verantwortung für das Leben. Menschenwürde und Gottesebenbildlichkeit.

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.2 Darf man alles, was man kann? Fortschritt und menschliche Zukunft.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 11/1 Was ist der Mensch?

11.1 / 3. Der Mensch und seine Verantwortung.

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 4. Schöpfungsauftrag und ökologische Verantwortung.

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