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Sprouts Deutschland

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Wie man schlechte Angewohnheiten ändert

Veröffentlichung:27.7.2020

Das Video erklärt anschaulich, wie Gewohnheiten entstehen, warum sie unser Verhalten prägen und wie sie verändert werden können. Mithilfe des Vergleichs eines Bauernhofs wird dargestellt, dass wiederholte Handlungen im Gehirn feste Denk und Verhaltensmuster erzeugen. Diese Muster funktionieren ähnlich wie ausgetretene Wege, die mit jeder Wiederholung leichter begehbar werden. Das Medium erläutert die sogenannte Gewohnheitsschleife aus Auslöser, Routine und Belohnung und zeigt anhand verschiedener Beispiele, wie alltägliche Verhaltensweisen entstehen. Dabei werden sowohl positive als auch problematische Gewohnheiten wie übermäßige Smartphone Nutzung oder Aufschieben von Aufgaben thematisiert. Das Video verdeutlicht, dass Gewohnheiten nicht unveränderbar sind, sondern durch kleine, konsequente Schritte umgestaltet werden können. Es verbindet Erkenntnisse der Psychologie und Hirnforschung mit praktischen Anregungen zur persönlichen Entwicklung.

Eine Gewohnheit ist eine festgelegtes Denkmuster, das zu einem automatisierten Verhalten führt. Das hat den Vorteil, dass wir nicht immer wieder neu überdenken müssen, was zu tun ist. Es passiert einfach und kann gute Sache sein.

Aber eine schlechte Angewohnheit kann uns auch schaden, oder uns davon abhalten uns weiterzuentwickeln. Aber wir können Sie, wie alles andere auch, lernen und verlernen.


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Didaktisch eignet sich das Video besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe I und II in den Themenbereichen Lebensgestaltung, Freiheit, Verantwortung, Selbstreflexion, Persönlichkeitsentwicklung und ethisches Handeln. Das Video eröffnet einen lebensnahen Zugang zu der Frage, wie menschliches Verhalten entsteht und in welchem Maß Menschen ihr Leben selbst gestalten können. Zu Beginn können die Lernenden eigene Gewohnheiten sammeln und reflektieren, welche davon hilfreich und welche eher hinderlich sind. Während der Rezeption bietet sich die Analyse der Gewohnheitsschleife an, indem Auslöser, Routinen und Belohnungen in den dargestellten Beispielen identifiziert werden. Anschließend können die Lernenden eigene Verhaltensmuster untersuchen und Strategien zur Veränderung entwickeln. Besonders gewinnbringend ist die Verbindung mit religiösen und ethischen Fragestellungen. So kann gefragt werden, welche Rolle Freiheit und Verantwortung im menschlichen Leben spielen und ob Menschen tatsächlich in der Lage sind, sich selbst zu verändern. Ebenso lassen sich Bezüge zu religiösen Praktiken wie Gebet, Meditation, Fasten oder Achtsamkeitsübungen herstellen, die ebenfalls auf wiederholten Handlungen beruhen und der Persönlichkeitsbildung dienen. Methodisch eignen sich Lerntagebücher, Selbstbeobachtungsaufgaben, Zukunftswerkstätten oder Projekte zur Veränderung eigener Gewohnheiten über mehrere Wochen hinweg. Das Medium fördert die Selbstreflexion, die Entwicklung von Selbstwirksamkeit und die Fähigkeit, langfristige Ziele durch kleine Schritte zu erreichen. Zugleich unterstützt es die Lernenden dabei, Verantwortung für die eigene Lebensgestaltung zu übernehmen und den Zusammenhang zwischen Entscheidungen, Verhalten und persönlicher Entwicklung zu verstehen.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8G.1 Ein eigener Mensch werden. Entwicklung der Persönlichkeit.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.1 Beziehungen gestalten: Freundschaft – Liebe – Partnerschaft.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • „Ich geh´ mit dir wohin du willst“ – Hoffnungen und Grenzen von Freundschaft und Partnerschaft

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