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Planet Schule

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Nahost | Unterricht

Veröffentlichung:1.1.2022

Die Unterrichtsstunde "Nahost | Unterricht" bietet eine Webseite mit sechs Materialien/PDFs Als Videoanalyse zur der Staatsgründung Israels, Talkshow Nahost-Konflikt, Rollenkarten Konfliktparteien, Zeitstrahl Nahost-Konflikt, Aussicht auf Frieden, Krisensteckbrief. Das abschließende Material. Das Video ist auf dieser Seite von ru-digital im dropdown Menü eingebettete Medien zu finden. Ein abschließendes Material fasst die bisher ermittelten Ergebnisse zusammen und kann auch als Lernstandsermittlung genutzt werden.

Der Film von Planet Schule vermittelt einen verständlichen und zugleich differenzierten Überblick über die Geschichte und Gegenwart des Nahostkonflikts. Ausgehend von den historischen Entwicklungen seit dem Ende des Ersten Weltkriegs werden die Entstehung des Staates Israel, die Situation der Palästinenser, die verschiedenen Kriege und Friedensbemühungen sowie aktuelle Entwicklungen im Gazastreifen und in Israel dargestellt. Neben historischen Hintergründen kommen auch jüdische, palästinensische und wissenschaftliche Perspektiven zu Wort. Der Film thematisiert zentrale Konfliktfelder wie die Zwei Staaten Lösung, die Bedeutung von Jerusalem, Fragen von Sicherheit, Flucht, Vertreibung und Selbstbestimmung sowie die Schwierigkeiten eines dauerhaften Friedens. Dadurch erhalten Lernende einen fundierten Einblick in die Ursachen und die anhaltende Dynamik eines der bedeutendsten Konflikte der Gegenwart.

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Für den Religionsunterricht bietet das Medium vielfältige didaktische Möglichkeiten. Der Film eignet sich besonders für Unterrichtseinheiten zu den Themen Frieden, Gerechtigkeit, Religion und Politik, interreligiöses Lernen sowie Verantwortung für Versöhnung und friedliches Zusammenleben. Methodisch empfiehlt sich zunächst eine Aktivierung des Vorwissens durch die Sammlung von Begriffen und Assoziationen zum Nahostkonflikt. Während der Filmsichtung können die Lernenden mithilfe eines Beobachtungsauftrags unterschiedliche Perspektiven und Interessen der beteiligten Gruppen herausarbeiten. Im Anschluss bietet sich eine multiperspektivische Auswertung an, bei der historische Ereignisse, politische Positionen und religiöse Bezüge voneinander unterschieden und miteinander in Beziehung gesetzt werden. Besonders gewinnbringend ist die Arbeit mit Kartenmaterial, Zeitstrahlen und Rollenprofilen, um die Komplexität des Konflikts sichtbar zu machen. Im Religionsunterricht können darüber hinaus die Bedeutung Jerusalems für Judentum, Christentum und Islam sowie friedensethische Fragestellungen vertieft werden. Die Lernenden können beispielsweise diskutieren, welche Voraussetzungen für Versöhnung notwendig sind, welche Rolle Religionen in Konflikten und Friedensprozessen spielen und wie Feindbilder überwunden werden können. Das Medium fördert historisches Lernen, politische Urteilsbildung, Empathiefähigkeit, Perspektivwechsel und die Kompetenz, kontroverse gesellschaftliche Themen differenziert zu betrachten. Aufgrund der hohen Aktualität des Themas eignet sich der Film zudem hervorragend als Ausgangspunkt für die Analyse aktueller Nachrichten und öffentlicher Debatten.

Der Einstieg gelingt über die Videoanalyse des angegebenen Filmes. Er ist auf dieser Seite von ru digital im dropdown Menü eingebettete Medien zu finden. Ein Arbeitsblatt ermöglicht die Auswertung.

In diesem Arbeitsblatt wird der Kontext des Konfliktes erfasst. Die Handelnden Parteien und deren basale Motivationen machen das Erfassen der Spirale aus Angst und Hass möglich. Dazu wird eine Gruppe von Begriffen durch Striche verbunden. So zeigt sich das eine gewaltsame Handlung zur nächsten gewalttätigen Handlung führt. Raketen mit zivilen Opfern führen zu Vergeltung mit zivilen Opfern.

Im zweiten Arbeitsblatt wird ein weiterer Teil des Videos ausgewertet der sich mit der Staatsgründung Israels beschäftigt. Dazu wird im Material eine Mindmap fertiggestellt die teilweise vorgegeben ist. Dabei wird der Fokus auf die Gründe sowie Folgen für Juden und die Folgen für Araber gelegt.

In einem dritten Schritt mit Arbeitsblatt wird eine Talkshow veranstaltet. Dazu werden in fünf Gruppen Argumente und Statements ausgearbeitet. Sprechende sind eine jüdische Überlebende des Holocaust, ein arabischer Bauer aus Palästina, eine Vertreterin der UN, ein Vertreter der arabischen Staaten und ein jüdischer Bauer aus Palästina.

Im vierten Material das als 3a bezeichnet wird sind Rollenkarten dieser fünf Konfliktparteien enthalten.

Das fünfte Material enthält einen Zeitstrahl des Nahostkonfliktes. Der in Grundlagen angelegte Zeitstrahl wird mit Zeitangaben aus dem Video komplettiert. Sollte im PC-Raum gearbeitet werden können auch Screenshots aus dem Video in diesem Zeitstrahl eingefügt werden.

In einem fünften Schritt mit einem fünften Arbeitsblatt werden Aussichten auf den Frieden über einen tabellarisches Material ebenfalls aus dem Video entwickelt. Ungelöste Konflikte werden gesammelt und mögliche Lösungen werden im Plenum diskutiert.

Ein abschließendes Material fasst die bisher ermittelten Ergebnisse zusammen und kann auch als Lernstandsermittlung genutzt werden. Dabei werden die betroffenen Länder Akteure der Beginn und der Auslöser der Krise festgehalten. Vorgeschichte Ziele und Wendungen im Konflikt werden fixiert. Meine eigene Meinung sowie ein Zukunftsausblick werden verfasst.

Material:

Arbeitsblatt 1: Nahost-Konflikt: Eindrücke

Arbeitsblatt 2: Mindmap „Staatsgründung Israels“

Arbeitsblatt 3: Talkshow Nahost-Konflikt

Arbeitsblatt 3a: Nahost: Rollenkarten Konfliktparteien

Arbeitsblatt 4: Zeitstrahl Nahost-Konflikt

Arbeitsblatt 5: Nahost-Konflikt: Aussicht auf Frieden?

Arbeitsblatt 6: Krisensteckbrief

Methoden:

Videoanalyse

Medien, die Teil des aufgelisteten Materials sind und in weiteren Kontexten Verwendung finden können.

SWR

24.10.2023

Umfang: Anregung

Schulbereich: Sekundarstufe II

Hessen

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Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.5 Zukunft der Erde, Zukunft des Menschen und kirchliche Positionen.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 2. Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit – eine Herausforderung an die Christen.

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