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Die Nationalsozialistische Ideologie: Judenhass & Rassismus

Veröffentlichung:27.8.2017

Die Nationalsozialisten, beeinflusst durch Hitlers Buch Mein Kampf, propagierten eine Ideologie des Rassismus. Laut dieser Ideologie waren die „arische“, „nordische“ oder „germanische“ Rasse den anderen überlegen. Hitler und die Nazis strebten an, eine rein arische Gesellschaft zu schaffen, indem sie andere Rassen, wie Slawen und Juden, als minderwertig betrachteten. Slawen wurden als „Untermenschen“ angesehen und sollten verdrängt oder versklavt werden. Juden wurden nicht nur als religiöse Gruppe, sondern als eine eigene, feindliche Rasse betrachtet und besonders stark diskriminiert. Die Nazis förderten den Antisemitismus und verbreiteten antisemitische Verschwörungstheorien.

Zusätzlich wurden auch Alte, Kranke und Behinderte als „Lasten“ für die Gesellschaft betrachtet. Der Sozialdarwinismus, der die natürliche Auslese auf Menschen ausweitete, wurde von den Nazis verwendet, um ihre Politik des Rassismus und der sozialen Ausgrenzung zu rechtfertigen. Sie betrachteten es als Recht der stärkeren Rasse, die schwächeren auszumerzen.

Das Video vermittelt einen verständlichen Überblick über die zentralen Elemente der nationalsozialistischen Ideologie. Es erläutert die rassistische Weltanschauung des Nationalsozialismus, die Vorstellung einer angeblich überlegenen sogenannten arischen Rasse sowie den daraus abgeleiteten Anspruch auf Eroberung von Lebensraum im Osten Europas. Darüber hinaus erklärt das Video den rassischen Antisemitismus, der Jüdinnen und Juden nicht als Religionsgemeinschaft, sondern als angebliche Rasse diffamierte und damit die ideologische Grundlage für ihre systematische Verfolgung schuf. Abschließend wird der Sozialdarwinismus als ideologische Rechtfertigung für Ausgrenzung, Verfolgung und Gewalt gegenüber als schwach oder minderwertig bezeichneten Menschen erläutert. Das Medium macht deutlich, dass diese menschenverachtenden Ideologien wesentliche Grundlagen der nationalsozialistischen Diktatur und ihrer Verbrechen bildeten.

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Didaktisch eignet sich das Video besonders für den Religionsunterricht, Geschichtsunterricht und Ethikunterricht im Themenfeld Nationalsozialismus, Menschenwürde und Menschenrechte. Die Lernenden können zunächst die Begriffe Rassismus, Antisemitismus und Sozialdarwinismus definieren und deren Unterschiede sowie Zusammenhänge erarbeiten. Anschließend bietet sich eine kritische Analyse nationalsozialistischer Propaganda und ihrer Feindbilder an. Im Religionsunterricht kann das Video genutzt werden, um christliche Vorstellungen von der gleichen Würde aller Menschen mit der nationalsozialistischen Ideologie zu vergleichen. Gruppenarbeiten, Quellenanalysen, Biografien von Opfern sowie die Auseinandersetzung mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte fördern historisches Lernen, Empathie und Urteilskompetenz. Dabei sollte deutlich herausgearbeitet werden, dass es sich bei den im Video dargestellten Aussagen um historische Ideologie und Propaganda handelt, die wissenschaftlich widerlegt sind und den Grundwerten einer demokratischen Gesellschaft widersprechen. Das Video eignet sich als Einstieg in Unterrichtseinheiten zum Nationalsozialismus, zum Holocaust sowie zu Fragen von Verantwortung, Zivilcourage und der Bekämpfung von Menschenfeindlichkeit.

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